Vom Rosensonntag zum Rosenmontag: Wie Köln den Karneval prägte
Warum Rosenmontag so heißt - Vom Rosensonntag zum Rosenmontag: Wie Köln den Karneval prägte
Der Name Rosenmontag – oder auf Deutsch auch "Rosensonntag" im weiteren Sinne – ist seit über 200 Jahren fester Bestandteil der deutschen Karnevalstradition. Zwar sind seine genauen Ursprünge umstritten, doch tauchte der Begriff erstmals im frühen 19. Jahrhundert im Kölner Karneval auf. Die Verschiebung vom Rosensonntag zum Rosenmontag vollzog sich allmählich, bis der Montag schließlich zum Höhepunkt der Fastnachtsfeiern in vielen Regionen wurde.
Die Tradition des Kölner Rosenmontagszugs begann am 10. Februar 1823. In jenem Jahr organisierte das Komitee Grosse von 1823 den ersten Umzug unter dem Motto Der Cölsche Held Carneval. Emanuel Zanoli führte die Veranstaltung als erster Held Karneval an und prägte damit das Fest mit einem romantischeren und bürgerlicheren Charakter. Bereits 1824 zählte die Gruppe 109 Mitglieder, 1829 waren es über 500.
In den folgenden Jahrzehnten kam es zu Meinungsverschiedenheiten, die 1882 zur Abspaltung der Kölner Karnevalsgesellschaft führten. Daraus resultierten 1883 zwei separate Umzüge. Die Gruppen vereinigten sich 1888 wieder unter einem gemeinsamen Gremium, dem heutigen Festkomitee. Obwohl Aufzeichnungen aus den 1820er-Jahren den Tag bereits als Rosenmontag bezeichnen, gab es nie eine offizielle Namensweihe.
Die Verbindung des Namens zu Rosen ist vermutlich indirekt. Eine Theorie führt ihn auf den kirchlichen Rosensonntag zurück, den vierten Fastensonntag, der einst den Beginn der Karnevalszeit markierte. Mit der Zeit verlagerte sich der Fokus auf den folgenden Montag. Eine andere Erklärung leitet Rosenmontag von Rasenmontag oder rasender Montag ab – also einem "tollwütigen" oder "wilden Montag" –, was den lebhaften und chaotischen Charakter des Tages widerspiegelt.
Auch außerhalb Kölns, etwa in Baden-Württemberg, wird der Tag als Fastnachtsmontag (oder Schmotziger Montag) gefeiert. Dort stehen ebenfalls Umzüge und Feiern im Mittelpunkt der Tradition.
Heute gilt der Rosenmontag als Höhepunkt der deutschen Karnevalssaison. Ob sein Name nun auf Rosen oder ausgelassene Feiern zurückgeht – er steht für eine lange Geschichte der Volksbelustigung. Mit Paraden, Kostümen und Straßenfesten zieht er nach wie vor in zahlreichen Städten große Menschenmengen an.
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