Werkzeugbauer aus Laichingen meldet Insolvenz an – 110 Jobs in Gefahr
Sepp KraushaarWerkzeugbauer aus Laichingen meldet Insolvenz an – 110 Jobs in Gefahr
Werkzeugbau Laichingen GmbH meldet Insolvenz an
Die Werkzeugbau Laichingen GmbH, ein auf Werkzeugherstellung spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Laichingen, hat Insolvenz angemeldet. Der Schritt folgt auf monatelange finanzielle Belastungen durch nachlassende Nachrichten, steigende Kosten und fehlende Liquidität. Da sich keine Investoren fanden, wird der Betrieb bis Ende 2025 geschlossen – rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zehn Auszubildende stehen damit vor einer ungewissen Zukunft.
Am 15. Juli 2025 wurden offiziell Insolvenzverfahren eingeleitet. Die Probleme des Unternehmens begannen, als die Aufträge ausblieben und sich die wirtschaftliche Lage verschärfte. Höhere Energiekosten, teurere Materialien und eine unzureichende Finanzierung trieben das Unternehmen an den Rand des Ruins. Trotz Bemühungen, neue Geldgeber zu gewinnen, konnte keine nachhaltige Lösung gefunden werden.
Von der Schließung betroffen sind alle Beschäftigten, da das Unternehmen ausschließlich am Standort Laichingen produzierte. Um die Folgen abzufedern, wird zum 1. Oktober 2025 eine Transfergesellschaft ihre Arbeit aufnehmen. Diese bietet Unterstützung durch Kurzarbeitergeld, Berufsberatung, Umschulungen und Vermittlungsdienstleistungen an.
Gleichzeitig laufen Initiativen, um die zehn Auszubildenden unterzubringen. Lokale Behörden und Branchenpartner suchen nach Unternehmen in der Region, die bereit sind, die jungen Leute zu übernehmen, damit sie ihre Ausbildung abschließen können.
Mit der Schließung endet die jahrelange Geschichte der Werkzeugbau Laichingen GmbH. Während die Belegschaft über die Transfergesellschaft begleitet wird, warten die Auszubildenden auf eine Übernahme durch neue Arbeitgeber. Die Insolvenz unterstreicht die Herausforderungen, vor denen kleine Produktionsbetriebe in einem schwierigen Wirtschaftsumfeld stehen.






