Vergessene DDR-Technologie könnte Wasserstoff-Transport revolutionieren
Vergessene DDR-Technologie könnte Wasserstoff-Transport revolutionieren
Eine längst vergessene Energiemethode aus der DDR der 1960er Jahre könnte bald die Art und Weise revolutionieren, wie Wasserstoff gespeichert und transportiert wird. Ingenieure in Dresden haben eine Technik wiederbelebt, die Eisenoxid in wiederverwendbare Wasserstoffträger verwandelt – kleine Klumpen, die wie Batterien funktionieren. Dieser Ansatz könnte die Kosten senken und die Logistik für einen Brennstoff vereinfachen, der oft als saubere Alternative zu Öl und Gas gilt.
In den 1960er Jahren entwickelten Forscher des Deutschen Brennstoffinstituts in der DDR ein Verfahren, um Wasserstoff mithilfe von Eisenoxid in Gasnetze einzuspeisen. Ihre Methode erzeugte Dampf und Eisen, die später mit Wasser kombiniert werden konnten, um den Wasserstoff wieder freizusetzen. Obwohl die Wissenschaft fundiert war, geriet die Idee nach der deutschen Wiedervereinigung in Vergessenheit.
Jahrzehnte später stießen der Ingenieur Uwe Pahl und sein Kollege Matthias Rudloff in DDR-Archiven auf die alten Unterlagen. Sie gründeten in Dresden das Unternehmen Ambartec, um das Konzept zu einer modernen Lösung weiterzuentwickeln. Ihre Arbeit baut auf früheren Fortschritten auf, darunter Pilotprojekte des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie (ICT) aus den 2020er Jahren, die im Labor eine Effizienz von bis zu 90 Prozent erreichten und eine 1-kW-Anlage in Karlsruhe betrieben.
Das Prinzip ist theoretisch einfach, aber praktisch anspruchsvoll: Eisenklumpen "laden" sich mit Wasserstoff auf und geben ihn bei Bedarf wieder ab – ähnlich wie eine Batterie. Doch damit sie Tausende Zyklen überstehen, ist Präzision gefragt. Gelingt dies, könnte die Methode teure Pipelines und Genehmigungen überflüssig machen und Wasserstoff so einfach transportierbar machen wie Kartoffeln – in einfachen Behältern.
Investoren, darunter der deutsche Energiekonzern Wintershall Dea, unterstützen Ambartec. Ihr Engagement zeigt Vertrauen in ein System, das Wasserstoff günstiger und sicherer handhabbar machen könnte.
Die wiederbelebte DDR-Technologie bietet eine praktische Lösung, um Wasserstoff ohne hohe Kosten oder Risiken zu speichern und zu transportieren. Wird sie im großen Maßstab umgesetzt, könnte sie helfen, Energiesysteme von fossilen Brennstoffen unabhängiger zu machen. Der nächste Schritt besteht darin, ihre Zuverlässigkeit unter realen Bedingungen zu beweisen.
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