Revolutionäres Schweißwerkzeug Steppwelder beschleunigt Aluminium-Verbindungen um das Zehnfache
Revolutionäres Schweißwerkzeug Steppwelder beschleunigt Aluminium-Verbindungen um das Zehnfache
Forscher der Universität Stuttgart haben ein neues Schweißwerkzeug namens Steppwelder entwickelt. Diese robotergestützte Schweißpistole nutzt das Rührreibschweißen, um hochfeste Aluminiumlegierungen schneller zu verbinden als herkömmliche Verfahren. Die Technologie soll bis Mitte 2026 die Fertigung in Branchen wie Automobilbau und Luftfahrt revolutionieren.
Der Steppwelder arbeitet nach dem "Steppstichnaht-Prinzip", das flexible 2D- und 3D-Schweißabläufe ermöglicht. Eine 50 Zentimeter lange Naht kann er in nur 1,5 bis 2 Sekunden fertigen. Im Gegensatz zu älteren Systemen benötigt er keine schweren externen Gegenhalter, da er über eine integrierte, bewegliche Stütze verfügt.
Das Verfahren kommt ohne Zusatzmaterialien aus, erzeugt weder Rauch noch Spritzer und verbraucht nur sehr wenig Energie – dadurch ist es sauberer und effizienter als herkömmliches Schweißen. Zudem lässt sich das Werkzeug an Standard-Industrieroboter mit sechs Achsen anbauen, was die Integration in bestehende Produktionslinien erleichtert.
Das Projekt wurde mit rund 1,4 Millionen Euro (ca. 1,66 Millionen US-Dollar) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des "VIP+"-Programms gefördert. Bis Februar 2026 arbeiteten bereits mindestens zwölf Unternehmen und Forschungseinrichtungen – darunter das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) in Deutschland, das Oak Ridge National Laboratory in den USA sowie Firmen wie Divergent Technologies – an ähnlichen Lösungen für robotergestütztes Rührreibschweißen oder Festkörper-Additive-Fertigung.
Besonders vorteilhaft ist die Technologie für Leichtbaustrukturen wie Batteriegehäuse oder Megaguss-Komponenten, bei denen Gewichtsreduzierung entscheidend ist. Die Entwickler streben an, das System bis Juni 2026 für den kommerziellen Einsatz in der Automobilindustrie, Luftfahrt und im Maschinenbau bereit zu haben.
Der Steppwelder bietet schnelleres, saubereres und energieeffizienteres Schweißen für hochfeste Aluminiumlegierungen. Da er ohne sperrige Gegenhalter auskommt und an Standardroboter adaptierbar ist, stellt er eine praktische Lösung für Hersteller dar. Die Technologie soll bis Mitte 2026 marktreif sein – unterstützt durch laufende Forschung und die zunehmende Übernahme in der Industrie.
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