NPG plant massive Stellenstreichungen durch Automatisierung bis 2028
NPG plant massive Stellenstreichungen durch Automatisierung bis 2028
Die Neue Pressegesellschaft (NPG) bereitet Stellenabbau in ihren Redaktionen, Mediengestaltungs- und Produktionsabteilungen vor. Die Belegschaft wurde vergangene Woche über die Pläne informiert, während das Unternehmen selbst bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben hat. Der Schritt erfolgt im Zuge der Einführung automatisierter Systeme, die die Druckproduktion effizienter gestalten sollen.
Der Verlag, zu dem Zeitungen wie die Südwest Presse, die Lausitzer Rundschau und die Märkische Oderzeitung gehören, hatte sich 2025 durch die Übernahme der Medienholding Süd – unter deren Dach die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten erschienen – erweitert. Nun könnten bis Ende 2028 bis zur Hälfte der Stellen in den Bereichen Redaktion, Gestaltung und Produktion durch die neuen Automatisierungssysteme wegfallen.
Betroffen sein könnten rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schätzungen zufolge bis zu 75 Arbeitsplätze. Die NPG setzt dabei auf freiwillige Aufhebungsverträge und Vorruhestandsregelungen statt auf betriebsbedingte Kündigungen. Unklar bleibt, ob diese Kürzungen die bereits geplanten 45 Stellenstreichungen am Standort Stuttgart bis 2027 ersetzen werden.
Welche Standorte konkret von den Einschnitten betroffen sein werden, steht noch nicht fest.
Die Automatisierungsbestrebungen könnten die Belegschaft der NPG in den kommenden vier Jahren grundlegend verändern. Da freiwillige Austrittsprogramme bevorzugt werden, hängt das genaue Ausmaß der Personalreduzierung von der Inanspruchnahme ab. Bisher hat das Unternehmen keine weiteren Details zu den Umstrukturierungsplänen bekannt gegeben.
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