Baden-Württemberg setzt 2024 auf erneuerbare Energien als Hauptstromquelle
Kohle und Gas verlieren - Erneuerbare Energien gewinnen im Südwesten an Boden - Baden-Württemberg setzt 2024 auf erneuerbare Energien als Hauptstromquelle
Baden-Württemberg erlebte 2024 einen tiefgreifenden Wandel in seiner Energieversorgung. Offizielle Zahlen der Landesregierung und der Bundesnetzagentur zeigen, dass erneuerbare Energien die Stromerzeugung nun dominieren. Gleichzeitig ging der Anteil fossiler Brennstoffe und anderer nicht erneuerbarer Quellen in den vergangenen fünf Jahren deutlich zurück.
Die gesamte Stromproduktion im Land sank 2024 um 8 Prozent auf 34.067 Millionen Kilowattstunden. Dieser Rückgang folgte auf den vollständigen Atomausstieg Deutschlands im April 2023, durch den eine weitere nicht erneuerbare Energiequelle wegfiel.
Erneuerbare Energien deckten 2024 fast 59 Prozent des Strombedarfs Baden-Württembergs. Noch 2020 hatte ihr Anteil bei rund 40 Prozent gelegen, während fossile Brennstoffe und andere nicht erneuerbare Quellen etwa 45 Prozent ausmachten. Bis 2025 waren die Erneuerbaren bereits auf über 55 Prozent gestiegen und verdrängten die nicht erneuerbaren Energien auf etwa 35 Prozent.
Unter den fossilen Energieträgern spielte Steinkohle 2024 noch eine Rolle und steuerte knapp 23 Prozent zum Strommix bei. Erdgas hingegen verzeichnete einen starken Rückgang: Sein Anteil sank im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 Prozentpunkte auf nur noch 11,1 Prozent. Andere nicht erneuerbare Quellen wie Öl und Abfall machten etwas mehr als 7 Prozent der Erzeugung aus.
Die Daten bestätigen einen klaren Trend: Baden-Württembergs Stromversorgung entfernt sich zunehmend von fossilen Brennstoffen und Kernenergie. Da die erneuerbaren Energien mittlerweile den größten Anteil stellen, hat sich das Energiesystem des Landes in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der Deutschland seine Energiewende hin zu saubereren Quellen weiter vorantreibt.
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