Baden-Württemberg führt ÖGD-Vorabquote für Medizinstudierende ein – zehn Plätze pro Jahr
Baden-Württemberg führt ÖGD-Vorabquote für Medizinstudierende ein – zehn Plätze pro Jahr
Baden-Württemberg führt ab dem Wintersemester 2026/27 eine neue Vorabquote für Medizinstudiengänge ein
Das Land will damit den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) stärken und stellt dafür in den nächsten fünf Jahren jährlich zehn Studienplätze bereit. Anders als bei herkömmlichen Zulassungsverfahren liegt der Fokus hier nicht auf schulischen Leistungen, sondern auf der persönlichen Eignung und Motivation der Bewerber:innen.
Voraussetzung ist die Hochschulzugangsberechtigung sowie die Verpflichtung, nach dem Studium im ÖGD zu arbeiten. Baden-Württemberg folgt damit dem Beispiel von acht weiteren Bundesländern – darunter Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen –, die mit ähnlichen Modellen die langfristige Versorgung im Gesundheitswesen sichern wollen.
Die neue Quote richtet sich an Studierende, die bereit sind, sich nach ihrem Abschluss dem Öffentlichen Gesundheitsdienst zu widmen. Ärzt:innen in diesem Bereich übernehmen zentrale Aufgaben in der Krankheitsprävention, Hygieneüberwachung und Krisenbewältigung. Ihr Tätigkeitsfeld reicht von der Bekämpfung von Infektionsausbrüchen über die Beratung der Bevölkerung bis hin zur Durchsetzung gesundheitlicher Vorschriften.
Die Auswahl der Kandidat:innen übernimmt der Regierungspräsidium Stuttgart, das weniger auf Noten als vielmehr auf das Engagement für den ÖGD achtet. Die aufgenommenen Studierenden durchlaufen anschließend eine strukturierte Laufbahnplanung, die für Stabilität in wichtigen Bereichen wie Gesundheitsschutz, -planung und kommunaler Unterstützung sorgt.
Bis 2026 werden acht Bundesländer – Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen – vergleichbare Quoten eingeführt haben. Ziel ist es, den Fachkräftemangel im ÖGD zu beheben und langfristig eine kontinuierliche Nachwuchsförderung zu gewährleisten.
Die Quote sieht vor, ab 2026 fünf Jahre lang jährlich zehn Medizinstudienplätze zu vergeben. Die erfolgreichen Bewerber:innen werden in einem Bereich tätig sein, der sowohl im Krisenfall als auch im alltäglichen Betrieb für den Schutz der öffentlichen Gesundheit verantwortlich ist. Ihre Arbeit trägt dazu bei, essenzielle Dienstleistungen aufrechtzuerhalten – von der Infektionskontrolle bis zur Bürgerberatung – und sichert so die langfristige Resilienz des Gesundheitssystems.
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