Wiesbadener Frühlingsfest startet mit neuem Standort und Familientag
Hiltrud JockelWiesbadener Frühlingsfest startet mit neuem Standort und Familientag
Wiesbadener Frühlingsfest eröffnet an neuem Standort
Das Wiesbadener Frühlingsfest hat an einem neuen Ort seine Pforten geöffnet, nachdem sein gewohnter Veranstaltungsplatz umgenutzt wurde. In diesem Jahr findet das Fest auf dem Gelände des ehemaligen Real-Supermarkts statt. Familien, Fahrgeschäfte und Essensstände bringen die Fläche mit Farbe und Lärm zum Leben.
In diesem Jahr gibt es am Montag einen Familientag, an dem viele Attraktionen ermäßigte Eintrittspreise anbieten. Die Veranstalter hoffen, dass der Umzug die Tradition am Leben hält, während die Stadt nach einer dauerhaften Bleibe für das Fest sucht.
Jahre lang war der Elsässer Platz die Heimat des Frühlingsfests. Doch die Stadt gestaltet diesen Bereich zu Grünflächen um, weshalb die Veranstaltung umziehen musste. Schausteller Werner Laux räumte ein, dass der neue Standort auf dem alten Supermarktgelände nur eine vorübergehende Lösung sei, betonte aber, dass das Team sich große Mühe gebe, den Besuchern ein schönes Erlebnis zu bieten.
Stadtvertreter sind sich einig, dass das Fest einen festen Platz braucht. Dr. Gerhard Obermayr, Vorsitzender des Stadtrats, bezeichnete die Veranstaltung als einen "wichtigen Teil der Wiesbadener Kultur". Stadträtin Bettina Giese fügte hinzu, dass die Stadt es sich zur Priorität machen müsse, einen dauerhaften Veranstaltungsort zu finden. Wiesbaden hat – anders als viele andere deutsche Städte – seit Langem Schwierigkeiten, feste Plätze für Volksfeste bereitzustellen.
Die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH prüft derzeit die Salzbachaue als möglichen künftigen Standort. Unterdessen können Besucher weiterhin klassische Jahrmarktsleckereien wie Zuckerwatte genießen oder sich auf aufregende Fahrgeschäfte freuen. Ein typischer Familienausflug zum Fest kostet etwa 60 Euro – inklusive Fahrten, Essen und Getränken.
Trotz der provisorischen Lösung zieht das Frühlingsfest weiterhin Besucher an. Veranstalter und Stadt setzen sich für eine langfristige Lösung ein, um die Tradition reibungslos fortzuführen. Bis dahin wird sich das Fest an neue Standorte anpassen – und seinen Gästen weiterhin eine lebendige Atmosphäre bieten.






