27 March 2026, 18:21

Steinwurf auf ICE: Hochgeschwindigkeitszug zwischen Mannheim und Karlsruhe beschossen

Bahnschiene mit Graffiti, umgeben von Steinen und einem Metallzaun, in der Nähe von Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Steinwurf auf ICE: Hochgeschwindigkeitszug zwischen Mannheim und Karlsruhe beschossen

Steinwurf auf ICE: Hochgeschwindigkeitszug zwischen Frankfurt und Paris beschossen

Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug auf der Strecke von Frankfurt am Main nach Paris ist am Dienstagabend mit Steinen beworfen worden. Der Vorfall, bei dem Sachschaden entstand, aber niemand verletzt wurde, wird nun vom Bundespolizeiinspektion Karlsruhe untersucht.

Die Behörden gehen von einer gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr aus und bitten Zeugen, sich zu melden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Angriff ereignete sich zwischen 19:00 und 19:40 Uhr auf der Schnellfahrstrecke zwischen Mannheim und Karlsruhe. Unbekannte warfen Steine auf den fahrenden Zug und trafen den ICE 9514. Dabei wurden zwei Fensterscheiben beschädigt; die Reparaturkosten werden auf etwa 2.600 Euro geschätzt.

Verletzt wurden weder Reisende noch Personal. Die Polizei stuft den Fall als gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ein – ein schweres Vergehen nach deutschem Recht.

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden. Meldungen sind telefonisch unter 0721-120160 oder über das Online-Formular auf *www.bundespolizei.de möglich. Für Medienanfragen steht Julia Busse* von der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe zur Verfügung.

Die Ermittlungen laufen noch, um die Täter zu identifizieren. Die Deutsche Bahn hatte bereits Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, darunter zusätzliches Personal und Bodycams für Mitarbeiter. Konkrete Angaben zu früheren Vandalismus-Präventionsmaßnahmen auf dieser Strecke wurden jedoch nicht genannt. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von gezielten Angriffen auf die Bahninfrastruktur ausgehen.

Quelle