Salzgitter streitet um Zukunft des Bergbau-Denkmals: Umzug oder Sanierung?
Sepp KraushaarSalzgitter streitet um Zukunft des Bergbau-Denkmals: Umzug oder Sanierung?
In Salzgitter hat eine Debatte über die Zukunft eines Bergbau-Denkmals begonnen. Während die Grünen einen Umzug an einen sichtbareren Standort fordern, plädiert die Linke dafür, es an seinem aktuellen Platz zu belassen. Beide Seiten haben Vorschläge eingebracht, die nun im Stadtrat beraten werden sollen.
Die Grünen setzen sich dafür ein, die Stele auf den Marktplatz in Salzgitter-Bad zu verlegen. Ihrer Meinung nach ist der jetzige Standort – auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage – zu abgelegen und für die Öffentlichkeit kaum sichtbar. Heute befinden sich dort das Südliche Kommunalbetriebswerk und das Stadtarchiv, was die Sichtbarkeit zusätzlich einschränkt.
In ihrem Antrag schlagen die Grünen zudem vor, am ursprünglichen Standort eine Gedenktafel anzubringen. Die Vorlage soll nach Ostern im Ausschuss für Stadtplanung und Bauwesen diskutiert werden.
Die Linke lehnt eine Verlegung des Denkmals ab. Stattdessen plädiert sie dafür, es am bisherigen Platz zu belassen und stattdessen eine neue Tafel auf dem Marktplatz aufzustellen. Ihr Änderungsantrag fordert die Verwaltung außerdem auf, die Lesbarkeit der bestehenden Inschrift zu verbessern.
Der Stadtrat wird über die Angelegenheit abstimmen, sobald die zuständigen Ausschüsse beide Anträge geprüft haben. Die endgültige Entscheidung über die Zukunft des Denkmals liegt beim Salzgitter Stadtrat. Bei einer Zustimmung könnten Änderungen wie eine Verlegung, eine neue Gedenktafel oder Aufwertungen am aktuellen Standort umgesetzt werden. Das Ergebnis hängt von den anstehenden Ausschussberatungen und der Abstimmung ab.






