Neuer Wirtschaftsbeirat treibt digitale Geodaten-Nutzung in Deutschland voran
Hiltrud JockelNeuer Wirtschaftsbeirat treibt digitale Geodaten-Nutzung in Deutschland voran
Ein neuer Beirat soll die Nutzung georäumlicher Daten in Deutschland stärken. Der Wirtschaftsbeirat der GDI-DE wurde im März 2019 im Rahmen der Open-Government-Partnerschaft der Bundesregierung ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, Führungskräfte aus der Wirtschaft und Experten des öffentlichen Sektors zusammenzubringen, um die Zusammenarbeit bei Projekten zu räumlichen Daten zu verbessern.
Beim ersten Treffen des Beirats trafen sich hochrangige Vertreter aus 14 Wirtschaftsverbänden. Darunter waren Bitkom und der Bundesverband Deutscher Vermessungsingenieure (BDVI), die für zwei Jahre die Leitung der Koordinierungsgruppe übernommen haben. Ihre Aufgabe besteht darin, verlässliche Beratung zu gewährleisten, offene Diskussionen zu fördern und Innovationspartnerschaften aufzubauen.
Am 18. September 2019 unterzeichneten Rolf-Werner Welzel und Professor Gerd Buziek auf der INTERGEO eine Absichtserklärung. Damit soll die Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) ausgebaut und die Nutzung georäumlicher Informationen weiter vorangetrieben werden. Zu den übergeordneten Zielen des Beirats gehört es, strategische Impulse zu setzen und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und der GDI-DE zu formalisieren.
Aktuell wird eine gemeinsame Beratungssitzung vorbereitet. Der Lenkungsausschuss der GDI-DE und der Wirtschaftsbeirat werden sich in ihrer ersten Sitzung mit den Themen "Offene Daten" und "Plattformen/Portale" befassen.
Die Arbeit des Beirats wird maßgeblich dazu beitragen, den Umgang Deutschlands mit georäumlichen Daten zu prägen. Durch verbesserten Dialog und die Förderung von Innovation soll räumliche Information zugänglicher und nutzbarer gemacht werden. Die zweijährige Amtszeit von Bitkom und BDVI markiert den Beginn einer strukturierten Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Regierung.






