Künstler Bernd Luz pendelt zwischen Baden-Württemberg und Kasachstan für Liebe und Kunst
Sepp KraushaarKünstler Bernd Luz pendelt zwischen Baden-Württemberg und Kasachstan für Liebe und Kunst
Der deutsche Künstler Bernd Luz lebt zwischen zwei Welten. In der Nähe von Tuttlingen in Baden-Württemberg ansässig, legt er alle paar Monate über 6.000 Kilometer zurück, um seine Partnerin und die gemeinsame kleine Tochter in Almaty, Kasachstan, zu besuchen. Seine Kunst, geprägt von diesen interkontinentalen Verbindungen, hat sogar Einzug in kasachische Schulbücher und Nationalmuseen gehalten.
Erstmals bekannt wurde Luz in Zentralasien, als seine Pop-Art-Werke 2018 in Lehrbüchern der siebten und achten Klassen in ganz Kasachstan erschienen. Seine Arbeiten verbinden traditionelle Malerei mit digitalen Techniken und spiegeln oft seine Beobachtungen aus dem Leben in Deutschland und Kasachstan wider. Mit der Zeit wurden seine Werke in Galerien und Kulturstätten ausgestellt, darunter auch im Nationalmuseum in Nur-Sultan.
2020 traf Luz bei einer Veranstaltung kurz den kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew, bei der er ein Gemälde überreichte. Das Kunstwerk symbolisierte die Freundschaft zwischen Deutschland und Kasachstan und festigte so den Bezug seiner kreativen Arbeit zur Region. Trotz der großen Entfernung hält er einen Rhythmus ein: Alle zwölf Wochen – sofern es die Reisebestimmungen zulassen – besucht er Almaty.
In Deutschland verbindet Luz seine künstlerische Laufbahn mit der Leitung einer Werbeagentur. Sein Doppelleben zwischen Europa und Zentralasien fließt weiterhin in sein Schaffen ein, das von den Gegensätzen und Verbindungen zwischen seinen beiden Heimatorten geprägt ist.
Mittlerweile erreicht Luz' Kunst Schüler und Museumsbesucher in ganz Kasachstan, während sein Privatleben ihn zwischen den Kontinenten pendeln lässt. Sein nächster Trip nach Almaty wird ein weiteres Kapitel einer kreativen Reise sein, die von Distanz, Familie und kulturellem Austausch geprägt ist.






