Jugendkongress in Friedrichshafen plant nachhaltige Bodensee-Zukunft
Vladimir DöhnJugendkongress in Friedrichshafen plant nachhaltige Bodensee-Zukunft
Friedrichshafen gastiert Jugendkongress für eine nachhaltige Zukunft am Bodensee
Am 4. April 2025 fand in Friedrichshafen ein Jugendkongress statt, der sich mit der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft für die Bodenseeregion befasste. Organisiert von der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK), brachte die Veranstaltung 110 Schülerinnen und Schüler sowie 20 Lehrkräfte aus drei Nachbarländern zusammen. Unter dem Motto "Eine lebenswerte Bodenseeregion" präsentierten die jungen Teilnehmenden ihre Visionen für ökologischen und sozialen Fortschritt.
Am Kongress beteiligten sich 13 Schulen aus der Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg. Die Schülerinnen und Schüler stellten konkrete Projektideen vor, die darauf abzielen, die Nachhaltigkeit in der Bodenseeregion zu stärken. Ihre Vorschläge wurden anschließend direkt mit anwesenden Politikerinnen und Politikern diskutiert.
Zu den prominenten Gästen zählten Klaus Tappeser, Präsident des Regierungspräsidiums Tübingen, sowie Sandra Boser, Staatssekretärin im baden-württembergischen Kultusministerium. Auch Luca Wilhelm Prayon, Landrat des Bodenseekreises, und Denise Neuweiler, Direktorin für Bildung und Kultur des Kantons Thurgau, nahmen an den Gesprächen teil.
Die Bildungsarbeitsgruppe der IBK wertete die Veranstaltung im Nachgang als großen Erfolg. Die Organisatorinnen und Organisatoren haben bereits mit den Vorbereitungen für den nächsten Jugendkongress begonnen, der für 2026 geplant ist.
Der Jugendkongress 2025 bot jungen Menschen eine Plattform, um die Regionalpolitik mitzugestalten. Mit der Diskussion konkreter Projekte und der Zusage offizieller Unterstützung legte die Veranstaltung den Grundstein für eine fortlaufende Zusammenarbeit. Die nächste Auflage 2026 wird diese Bemühungen weiter vorantreiben.






