Frau am Flughafen Stuttgart zahlt hohe Strafe für 9.500 unversteuerte Zigaretten
Vladimir DöhnFrau am Flughafen Stuttgart zahlt hohe Strafe für 9.500 unversteuerte Zigaretten
Frau am Flughafen Stuttgart mit hoher Strafe konfrontiert – fast 10.000 unversteuerte Zigaretten im Gepäck
Eine Reisende, die am Flughafen Stuttgart ankam, musste eine empfindliche Strafe zahlen, nachdem Zollbeamte in ihrem Gepäck knapp 10.000 unversteuerte Zigaretten entdeckt hatten. Die Frau, die aus Antalya in der Türkei eingereist war, kannte die strengen EU-Grenzwerte für den zollfreien Tabakimport nicht.
Der Vorfall ereignete sich, als Zollbeamte den Koffer der Reisenden kontrollierten und dabei 48 Zigarettenpackungen mit insgesamt über 9.500 Stücken fanden. Die Frau war fälschlicherweise davon ausgegangen, dass es keine Beschränkungen für den zollfreien Tabakimport in die EU gebe. Tatsächlich sind jedoch nur 200 Zigaretten pro Person erlaubt.
In der Folge musste sie 1.713,80 Euro an nachträglichen Abgaben entrichten. Zudem leiteten die Behörden ein Steuerhinterziehungsverfahren gegen sie ein und forderten eine zusätzliche Sicherheitsleistung von 800 Euro für die zu erwartende Strafe.
Thomas Seemann, Sprecher des Hauptzollamts Stuttgart, erinnerte Reisende später daran, vor dem Flug die Einfuhrbestimmungen auf der offiziellen Website zoll.de zu prüfen. Er betonte, dass Unwissenheit über die gesetzlichen Regelungen Passagiere nicht vor Strafen schütze.
Der Fall unterstreicht die konsequente Durchsetzung der Tabakeinfuhrregeln an deutschen Flughäfen. Wer die Grenze von 200 Zigaretten überschreitet, riskiert Bußgelder, Nachzahlungen und rechtliche Konsequenzen. Die Behörden raten Reisenden weiterhin dringend, sich vor der Einreise in die EU über die Zollvorschriften zu informieren.






