02 April 2026, 22:20

CSD Wiesbaden 2025: Protest, Drag-Shows und ein neuer Familientag

Eine Gruppe von Menschen, die bei der Gay Pride Parade 2018 marschieren und eine Regenbogenflagge sowie Musikinstrumente tragen, während einige Mützen tragen, vor einer Kulisse aus Laternenmasten, Bäumen, Schuppen und einem bewölkten Himmel.

CSD Wiesbaden 2025: Protest, Drag-Shows und ein neuer Familientag

Wiesbadens Christopher Street Day (CSD) kehrt vom 30. Mai bis 1. Juni 2025 zurück – mit einem prall gefüllten Programm aus Feiern und Protest. Die Veranstaltung verbindet Umzüge, Auftritte und politische Forderungen nach Veränderung, stets im Zeichen queerer Sichtbarkeit und Solidarität. In diesem Jahr gibt es neue Angebote, darunter einen eigenen Familientag und eine nächtliche Musikveranstaltung.

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Die Feierlichkeiten beginnen am Freitag, 30. Mai, mit einer Drag-Show in der KANA Jugendkirche. Lokale Dragqueens wie Gina Glamour und Chardonnay von Tain betreten die Bühne und stimmen auf das Wochenende ein.

Am Samstag, 31. Mai, startet der große Demonstrationsumzug am Warmer Damm auf der Paulinenstraße. Die Teilnehmenden ziehen durch die Innenstadt und machen Halt vor dem Rathaus, wo Reden die politische Bedeutung des Events unterstreichen. Die Botschaft des Umzugs ist klar: Schweigen bedeutet Mittäterschaft – und Widerstand kann auch tanzen.

Nach dem Marsch öffnet das Sommerfest im Kulturpark seine Pforten. Auf zwei Bühnen treten Künstler:innen wie Ela Querfeld und Ildiko Virag auf, während ein queerer Markt lokalen Schöpfer:innen Raum gibt. Später verwandeln sich die Schlachthof-Hallen ab 22 Uhr bis 3 Uhr in eine inklusive Partyzone mit Musik auf drei Etagen.

Den Abschluss bildet der Familientag am Sonntag in der Jugendkirche. Ab 11 Uhr warten Mitmachaktionen für Kinder und generationenübergreifende Workshops, die den CSD für alle Altersgruppen öffnen.

Der CSD Wiesbaden 2025 vereint Protest und Feier – mit Drag-Shows, Umzügen und familienfreundlichen Formaten. Das Programm steht für queere Sichtbarkeit, politische Forderungen und Gemeinschaft. Die Veranstalter:innen wollen über das dreitägige Festival hinweg Raum für Widerstand und Freude schaffen.

Quelle