Zukunft der Apotheken: CDU fordert Klarheit bei Festgebühren und Versandhandel
Sepp KraushaarZukunft der Apotheken: CDU fordert Klarheit bei Festgebühren und Versandhandel
Die Zukunft der Apotheken in Deutschland wird derzeit im Bundestag diskutiert. Die CDU-Politikerin Simone Borchardt hat zentrale Punkte benannt, die dringend geklärt werden müssen – darunter die Festgebührenregelung und die Rolle des Versandhandels. Sie betonte, dass die Gespräche mit den Koalitionspartnern in den kommenden Tagen an Fahrt aufnehmen werden.
Borchardt machte deutlich, dass die Festlegung der Festgebühr für Apotheken absolute Priorität habe. Ziel der Regelung ist eine einheitliche Vergütung, doch konkrete Vorschläge liegen bisher nicht vor. Gleichzeitig warnte sie davor, ausländische Online-Apotheken zuzulassen oder den Versandhandel im Inland auszuweiten.
Ein weiteres drängendes Thema ist die sogenannte Null-Retaxation, die nach wie vor ungelöst ist. Zudem steht die Vertretung der Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) auf der Agenda – auch hier gibt es noch keine Einigung. Borchardt rechnet damit, dass die Verhandlungen in der nächsten Woche an Tempo gewinnen, sobald die Abgeordneten die Details ausarbeiten.
Ein besonderes Anliegen ist ihr, zu verhindern, dass weitere Medikamente in Drogeriemärkten verkauft werden. Im parlamentarischen Prozess geht es nun darum, diese apothekenrelevanten Fragen zu präzisieren, bevor endgültige Entscheidungen fallen.
Die Debatten werden maßgeblich prägen, wie Apotheken künftig arbeiten. Festgebühren, Einschränkungen beim Online-Verkauf und die PTA-Vertretung sind dabei die zentralen Themen. Borchardts Äußerungen deuten darauf hin, dass die kommenden Wochen entscheidend sein werden, um mit den Koalitionspartnern zu einer Einigung zu gelangen.






