Tegels alte Kantine wird zum pulsierenden Kulturort Turbulence in Berlin
Hans-Herbert ReinhardtTegels alte Kantine wird zum pulsierenden Kulturort Turbulence in Berlin
Berlins ehemaliger Flughafen Tegel (TXL) erlebt eine Renaissance als Innovations- und Kulturzentrum. Seit seiner Schließung im November 2020 hat sich das Gelände zu einem Ort für nachhaltige Projekte und kreative Veranstaltungen gewandelt. Einer der neuesten Züge ist Turbulence, ein Kollektiv, das die alte Flughafenkantine in einen lebendigen Kulturort verwandelt.
Die Zukunft des Flughafens war nach der Stilllegung lange ungewiss, bis die Stadt Berlin die Tegel Projekt GmbH mit der Neugestaltung des Areals beauftragte. Als erste große Vorhaben auf dem TXL-Campus entstanden die Urban Tech Republic und das Schumacher Quartier. Die Alte Frachtkantine, einst eine belebte Flughafenkantine, stand hingegen bis Juni 2023 leer.
Eine Gruppe von Kulturstiftungen erkannte das Potenzial des verlassenen Raums. Ihr Ziel: die Wiederbelebung der Berliner Clubszenen durch die Umnutzung der Kantine. Turbulence, ein Team aus sechs Kreativen, setzte sich mit seinem Konzept durch und verwandelt sie seitdem in einen inklusiven Veranstaltungsort.
Ihr Ansatz steht für Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit. In Zusammenarbeit mit der Initiative Barrierefrei Feiern sorgen sie dafür, dass die Events zugänglich und bezahlbar bleiben. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen von Turbulence ist frei, allerdings auf 700 Personen begrenzt. Den Auftakt bildete am 30. September 2023 die Veranstaltung LIFTOFF.
Der alte Flughafen Tegel hat sich so zu einem Vorbild für städtische Erneuerung entwickelt. Unter der Leitung von Turbulence ist die Alte Frachtkantine zu einem kulturellen Hotspot geworden. Mit kostenlosen, zugänglichen Events wird der Ort künftig eine zentrale Rolle in Berlins Nachtleben und Kreativszene spielen.






