25 March 2026, 10:17

Schwerer Unfall an Pfingstsonntag: Drei Verletzte nach Vorfahrtsfehler

Ein Polizeibeamter in Uniform steht neben einem schwer beschädigten Auto am Straßenrand, mit eingedellter Motorhaube und zersplitterten Fenstern, in der Nähe eines Verkehrskegels und eines bandagierten Pfostens, mit Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Schwerer Unfall an Pfingstsonntag: Drei Verletzte nach Vorfahrtsfehler

Schwerer Verkehrsunfall an Pfingstsonntag an der Kreuzung L1147/Schorndorfer Straße

An Pfingstsonntag ereignete sich an der Kreuzung der Landesstraße 1147 mit der Schorndorfer Straße ein schwerer Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Drei Menschen erlitten leichte Verletzungen, nachdem ein 82-jähriger Autofahrer die Vorfahrt missachtet hatte. Rettungskräfte trafen schnell am Unfallort ein, um den Verletzten zu helfen.

Laut aktuellen Verkehrsstatistiken geht die Zahl der Unfälle mit Personenschäden in der Region Stuttgart insgesamt zurück. Zwischen 2020 und 2024 sank die Anzahl solcher Vorfälle um etwa 7 Prozent – wobei die Pandemie zu Schwankungen in den Zahlen führte.

Der Unfall ereignete sich, als der 82-jährige Fahrer eines Volkswagen an der Kreuzung die Vorfahrt nicht gewährte. Ein 62-jähriger Renault-Fahrer konnte den Aufprall nicht mehr verhindern, woraufhin beide Fahrzeuge von der Fahrbahn abkamen. Die Kollision verursachte schwere Schäden an beiden Autos, die von den Behörden als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft wurden.

Drei Personen wurden bei dem Unfall verletzt: der 82-jährige Volkswagen-Fahrer, der 62-jährige Renault-Fahrer sowie dessen 26-jähriger Beifahrer. Mehrere Rettungswagen trafen umgehend ein und brachten alle drei zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser. Die Polizei schätzte den Gesamtschaden auf etwa 30.000 Euro.

Der Unfallbericht wurde vom Polizeipräsidium Ulm herausgegeben, wobei der Diensthabende U.Ha./Der den Vorgang unter der Aktennummer 1105716 bestätigte.

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Regional zeigt sich eine schrittweise Verbesserung der Verkehrssicherheit. Im Raum Stuttgart gingen Unfälle mit Personenschäden von 8.452 im Jahr 2020 auf 7.891 im Jahr 2024 zurück – ein Rückgang um rund 7 Prozent. Allerdings schwankten die Zahlen pandemiebedingt und erreichten 2022 mit 8.723 einen Höchststand. Im Landkreis Biberach war der Trend gleichmäßiger: Hier sank die Zahl der Unfälle von 512 im Jahr 2020 auf 478 im Jahr 2024, ebenfalls ein Rückgang um 7 Prozent. Die Daten stammen vom Statistischen Bundesamt und den Polizeilichen Kriminalstatistiken Baden-Württembergs.

Der Unfall auf der L1147 führte zu drei Leichtverletzten und erheblichen Sachschäden. Die Behörden ermitteln weiterhin zu den genauen Ursachen, während sie gleichzeitig die allgemeine Entwicklung der Verkehrssicherheit beobachten. Die langfristigen Zahlen deuten auf einen Rückgang der Unfälle mit Personenschäden hin, auch wenn jährliche Schwankungen durch externe Faktoren beeinflusst werden.

Quelle