Gefälschte Papiere am Bahnhof Kehl: Kongolesin bei Grenzkontrolle gestoppt
Vladimir DöhnGefälschte Papiere am Bahnhof Kehl: Kongolesin bei Grenzkontrolle gestoppt
Eine 27-jährige Kongolesin wurde am Bahnhof Kehl gestoppt, nachdem Grenzpolizisten gefälschte Reisedokumente bei ihr entdeckten. Der Vorfall ereignete sich am 17. Juni während einer Routinekontrolle in einem Grenzüberschreitenden Zug aus Frankreich.
Beamte der Bundespolizeiinspektion Offenburg stiegen in den Zug und überprüften die Papiere der Frau. Sie legte einen gültigen kongolesischen Pass sowie eine abgelaufene französische Aufenthaltserlaubnis vor. Verdacht kam auf, als sie zudem eine Mobiltelefon-Erweiterungsanwendung für die Erlaubnis vorzeigte – die sich später als Fälschung mit manipuliertem Gültigkeitsdatum herausstellte.
Die Behörden stellten fest, dass die Frau versucht hatte, ohne gültige Genehmigung nach Deutschland einzureisen. Gemäß den üblichen Verfahren wurde ihr die Einreise offiziell verweigert, und sie wurde nach Frankreich zurückgeschickt.
Aus offiziellen Unterlagen geht nicht hervor, wie häufig ähnliche Fälle gefälschter Aufenthaltsdokumente an diesem Grenzübergang im vergangenen Jahr aufgedeckt wurden.
Die Abschiebung der Frau erfolgte nach Abschluss aller verwaltungstechnischen Schritte. Der Fall unterstreicht die laufenden Kontrollen auf den grenzüberschreitenden Strecken zwischen Frankreich und Deutschland. Weitere Details zu ihrer Identität oder ihren Reiseplänen wurden nicht bekannt gegeben.






