19 April 2026, 08:19

"Sascha" kehrt zurück: Der Austro Daimler ADS-R feiert 100 Jahre Rennsportgeschichte

Schwarzes und weißes Vintage-Auto mit der Aufschrift "Beckmann-Sport Phaeton 10/30 PS" mit schlankem, aerodynamischem Design, großem runden Scheinwerfer, gewölbter Dachlinie, getönten Fenstern und glänzendem Finish.

"Sascha" kehrt zurück: Der Austro Daimler ADS-R feiert 100 Jahre Rennsportgeschichte

Ein Jahrhundertwagen kehrt an seinen Geburtsort zurück, um ein Jubiläum zu feiern

Der Austro Daimler ADS-R, liebevoll "Sascha" genannt, wurde 1922 von Ferdinand Porsche entworfen – lange bevor er sein berühmtes Unternehmen gründete. Dieser leichte Rennwagen beherrschte einst die Targa Florio, ging jedoch nie in Serienproduktion.

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Ferdinand Porsche schuf den ADS-R in Wiener Neustadt (Österreich), wo einst das Werk von Austro Daimler stand. Das Fahrzeug verfügte über einen 1,1-Liter-Reihenvierzylinder mit fast 50 PS. Vier Prototypen wurden gebaut, und sie erzielten 1922 bei der Targa Florio einen Doppelsieg in ihrer Klasse.

Trotz der Rennsporterfolge kam der ADS-R nie in die Massenfertigung. Wirtschaftliche Turbulenzen, darunter die schwere Inflation in Österreich und Deutschland, verhinderten die Serienfreigabe. Die Fabrik existiert nicht mehr, doch die Stadt ehrt ihr automobilhistorisches Erbe noch heute – etwa durch Straßen, die nach Porsche benannt sind.

Heute nimmt der ADS-R einen besonderen Platz ein: Er ist das älteste fahrbereite Fahrzeug im Porsche Museum. Zum 100-jährigen Jubiläum bereitete das Museum den Wagen für eine symbolische Rückkehr nach Wiener Neustadt vor.

Die Reise des ADS-R vom Rennsieger von 1922 zum bewahrten Museumsstück unterstreicht seine historische Bedeutung. Seine Rückkehr verbindet das Erbe des Wagens mit dem industriellen Vermächtnis der Stadt. Zwar wurde das Modell nie in großer Stückzahl gebaut, doch es bleibt ein zentraler Teil von Ferdinand Porsches frühem Schaffen.

Quelle