Rhein-Neckar-Sportpreis 2024: Gold für Yemisi Ogunleye und Ehrungen für Lebenswerke
Hans-Herbert ReinhardtRhein-Neckar-Sportpreis 2024: Gold für Yemisi Ogunleye und Ehrungen für Lebenswerke
Der Rhein-Neckar-Sportpreis – die "Sport-Oscars" der Region – feierte am Montagabend seine achte Auflage
Die festliche Veranstaltung fand im Mannheimer Rosengarten statt und ehrte herausragende Leistungen im lokalen Sport. Zu den Preisträgern zählten die Olympische Kugelstoß-Championin Yemisi Ogunleye und ihre Trainerin Iris Manke-Reimers.
Die 26-jährige Yemisi Ogunleye wurde als "Beste Sportlerin" ausgezeichnet, nachdem sie bei den Olympischen Spielen in Paris Gold im Kugelstoßen gewonnen hatte. In Germersheim geboren, startet sie für die MTG Mannheim, entdeckte die Leichtathletik aber erst als Teenagerin. Zwei Knieverletzungen hatten sie zuvor gezwungen, ihre Karriere als Turnerin aufzugeben.
Ihre Trainerin, Iris Manke-Reimers, erhielt die Auszeichnung als "Beste Trainerin". Sie hatte ihren Job gekündigt, um sich voll und ganz auf die Vorbereitung Ogunleyes für die Spiele konzentrieren zu können.
Der Judo-Club Speyer wurde als "Vorbildlicher Verein" für seine Arbeit mit Athlet:innen mit geistigen Behinderungen geehrt. Peter Hofmann wiederum nahm den "Ehrenpreis für das Lebenswerk" entgegen – eine Würdigung für sein jahrzehntelanges Engagement. Als Präsident des Mannheimer Reiterclubs organisiert er seit über 30 Jahren das Maimarkt-Turnier und war bereits zweimal Gastgeber der Europameisterschaften im Springreiten.
Die Preisverleihung rückte sowohl Spitzenleistungen als auch ehrenamtliches Engagement in den Fokus. Ogunleyes Olympiasieg und Hofmanns langjährige Verdienste prägten den Abend. Gleichzeitig lenkte die Veranstaltung den Blick auf inklusive Sportinitiativen in der Region.






