18 April 2026, 06:21

Polizei durchsucht Wohnungen von vier mutmaßlichen Hooligans nach Regionalliga-Ausschreitungen

Eine Gruppe von Menschen mit Masken und Schildern protestiert vor einem Gebäude, mit zwei Polizisten in Helmen auf der rechten Seite, vor einem Hintergrund aus Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Polizei durchsucht Wohnungen von vier mutmaßlichen Hooligans nach Regionalliga-Ausschreitungen

Die Polizei hat am 13. Juni 2024 die Wohnungen von vier mutmaßlichen Fußball-Hooligans im Zusammenhang mit einem Vorfall bei einem Regionalliga-Spiel durchsucht. Die Aktion richtete sich gegen Personen, denen vorgeworfen wird, im März gegen Versammlungsgesetze verstoßen zu haben. Bei der laufenden Ermittlung beschlagnahmten die Behörden Tarnungen und Pyrotechnik.

Die Razzien fanden in Filderstadt, Nürtingen, Reutlingen und im Landkreis Harburg statt. Durchsucht wurden Objekte, die mit Fans in Verbindung stehen, die an den Ausschreitungen beim Spiel zwischen der TSG Balingen und den Stuttgarter Kickers am 9. März beteiligt gewesen sein sollen. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, während des Spiels Sturmhauben getragen zu haben, um ihre Identität zu verschleiern.

Schon während des Spiels griff die Polizei ein, um eine Auseinandersetzung zwischen der Gruppe und den Auswärtsfans zu verhindern. Nach Befragungen wurden die vier Männer wieder auf freien Fuß gesetzt, doch die Ermittlungen gegen weitere mögliche Verdächtige laufen weiter.

Die bei den Durchsuchungen sichergestellten Gegenstände – darunter Masken und Leuchtfackeln – werden nun forensisch untersucht. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden nach weiteren Beweisen und Verdächtigen suchen. Die Razzien folgen Vorwürfen wegen unerlaubter Versammlungen und verdeckter Identitäten bei einem Spiel im unterklassigen Fußball. Bisher wurden noch keine Anklagen erhoben oder weitere Festnahmen bekannt gegeben.

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