Pfizer eröffnet in Freiburg ein revolutionäres Hightech-Werk für nachhaltige Arzneimittelproduktion
Hans-Herbert ReinhardtPfizer eröffnet in Freiburg ein revolutionäres Hightech-Werk für nachhaltige Arzneimittelproduktion
Pfizer hat in Freiburg ein hochmodernes Produktionswerk eröffnet, das zu den fortschrittlichsten und nachhaltigsten seiner Art zählt. Mit Technologie von Siemens ausgestattet, setzt es neue Maßstäbe in puncto Effizienz und Sicherheit bei der Arzneimittelherstellung.
Die neue Anlage integriert Lösungen von Siemens, um Flexibilität, Geschwindigkeit und Ressourceneffizienz zu steigern. Ein zentrales Element ist die Gebäudeleittechnik-Plattform Desigo CC, die als Steuerungszentrale für verschiedene Systeme fungiert. Diese arbeitet Hand in Hand mit SIMATIC WinCC und ermöglicht einen reibungslosen Datenaustausch zwischen den Produktionsprozessen und Visualisierungstools.
Ein innovatives Containment-System, das von Siemens überwacht wird, reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Werken um 40 Prozent. Dank des Designs können Mitarbeiter Arzneimittel der Kategorie OEB4 verarbeiten, während sie nur Schutzausrüstung der Stufe OEB3 tragen müssen. Dies erhöht die Sicherheit, ohne die betriebliche Effizienz zu beeinträchtigen.
Die intelligente Infrastruktur der Anlage unterstützt eine vollständige Prozessautomatisierung und nahtlose Kommunikation zwischen den Systemen. Mit einer Kapazität von bis zu sieben Milliarden Tabletten pro Jahr wird das Werk Medikamente in über 180 Länder liefern. Die Kombination aus smarter Technologie und nachhaltigen Verfahren macht es zum Vorbild für die moderne Pharmaproduktion.
Das Freiburger Werk markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Arzneimittelherstellung. Sein Hochcontainment-Design, die Energieeinsparungen und die Automatisierungsmöglichkeiten gewährleisten sowohl Produktivität als auch Nachhaltigkeit. Die Anlage ist nun in Betrieb und stärkt mit deutscher Spitzentechnik die globale Lieferkette von Pfizer.






