Neue Maschine reduziert Produktionszeit für orthopädische Armschienen um 70 Prozent
Vladimir DöhnNeue Maschine reduziert Produktionszeit für orthopädische Armschienen um 70 Prozent
Intelligent Feeding Components GmbH (IFC) hat die Produktionszeit für orthopädische Armschienen um 70 Prozent reduziert – dank einer neuen Maschine. Das auf 3D-gedruckte Kunststoff- und Metallprodukte spezialisierte Unternehmen bearbeitet Oberflächen nun deutlich schneller, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Die Investition in die S1-Maschine des Herstellers AM Solutions hat sich bereits nach weniger als zwei Jahren amortisiert.
IFC ist auf maßgefertigte 3D-Drucklösungen für Branchen wie die Orthopädie spezialisiert und setzt dabei oft auf hochpräzise Scans für individuelle Designs. Ihre Armschienen sind auf Tragekomfort ausgelegt, doch die Nachbearbeitung war bisher extrem zeitaufwendig.
Die S1-Maschine änderte dies grundlegend: Sie kombiniert Reinigung und Oberflächenveredelung in einem einzigen Arbeitsschritt. Statt manueller Bearbeitung kommt Polybeads zum Einsatz – langlebige Kunststoffkügelchen, die als Strahlmittel dienen. Im Vergleich zu Glasalternativen halten sie länger und erzeugen eine glattere, gleichmäßigere Oberfläche.
Laut Dominik Riegg, Leiter der additiven Fertigung bei IFC, ist die S1 robust genug für anspruchsvolle Industrieanforderungen. Zudem verdoppelt sie die Produktionskapazität im Vergleich zu manuellen Methoden. Dank der Effizienzsteigerung hatte sich die Maschine für IFC bereits nach 1,5 Jahren refinanziert – seither spart das Unternehmen kontinuierlich Kosten.
Die S1 hat die Produktionsstraße von IFC revolutioniert: Sie liefert schnellere Ergebnisse, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Mit höherer Ausbringung und geringeren Kosten stellt das Unternehmen orthopädische Schienen nun deutlich effizienter her. Die Investition trägt weiterhin maßgeblich zum Wachstum im Bereich medizinischer 3D-Drucklösungen bei.






