Matthäus fordert Deniz Undav im WM-Kader – und bleibt trotz Niederlagen zuversichtlich
Vladimir DöhnMatthäus fordert Deniz Undav im WM-Kader – und bleibt trotz Niederlagen zuversichtlich
Lothar Matthäus spricht sich für einen Platz von Deniz Undav im WM-Kader Deutschlands aus. Die starke Vereinsform des Stürmers und seine jüngsten Leistungen in der Nationalmannschaft machen ihn zu einem herausragenden Kandidaten. Gleichzeitig sieht Matthäus trotz jüngster Niederlagen noch Hoffnung für den VfB Stuttgart und den SC Freiburg in ihren anstehenden europäischen Duellen.
Undavs Statistiken in dieser Saison haben viele beeindruckt: Mit 20 Toren und 12 Vorlagen in 35 Pflichtspielen zählt er zu den effektivsten Angreifern der Bundesliga. In der Nationalmannschaft stehen drei Treffer in 14 Länderspielen zu Buche – sein erstes Tor erzielte er am 10. Oktober 2024 beim 1:2 gegen Bosnien-Herzegowina. Weitere Tore folgten in der UEFA Nations League.
Matthäus argumentiert, dass Undavs Leistungen allein seine Nominierung für den WM-Kader rechtfertigen. Verletzungen und Ausfälle anderer Stürmer stärken seine Position zusätzlich. Der ehemalige Nationalmannschaftskapitän bezeichnet Undav unter den aktuellen Umständen als "gesetzten Spieler".
In den europäischen Wettbewerben bleibt Matthäus trotz der ersten Niederlage optimistisch, dass der VfB Stuttgart gegen den FC Porto im Rückspiel noch die Wende schaffen kann. Die Leistung des SC Freiburg gegen den KRC Genk bewertete er hingegen als "alles andere als ideal". Dennoch sieht er auch hier Potenzial für eine Aufholjagd im zweiten Spiel.
Undavs überzeugende Vereinsleistungen und sein Einfluss in der Nationalelf bringen ihn in die engere Auswahl für die WM. Matthäus' Unterstützung unterstreicht seine Chancen auf eine Nominierung. Für Stuttgart und Freiburg geht es nun darum, den Optimismus in den anstehenden europäischen Partien in Ergebnisse umzumünzen.