02 May 2026, 18:30

Lasse Stolley lebt seit drei Jahren in Zügen der Deutschen Bahn – mit nur einem Rucksack

Schwarzes und weißes Foto einer Bahnstation in Dielkirchen, Deutschland, mit einem Zug auf den Gleisen, umgeben von Häusern, Strommasten, Bäumen, Menschen und Bergen sowie einem klaren Himmel im Hintergrund.

Lasse Stolley lebt seit drei Jahren in Zügen der Deutschen Bahn – mit nur einem Rucksack

Seit mehr als drei Jahren sind die Züge der Deutschen Bahn für Lasse Stolley zu Hause. Sein ungewöhnlicher Lebensstil begann lange, bevor er Vollzeit als Zugbegleiter arbeitete. Heute verdient er fast 3.400 Euro im Monat – und lebt weiterhin mit nur einem Rucksack.

Sein Weg startete als Freiberufler, der jede Woche in einer anderen deutschen Stadt arbeitete. Mit einer BahnCard 100 konnte er bis zu 1.000 Kilometer am Tag zurücklegen und machte Wagons zu seiner festen Adresse. Noch heute wäscht er seine Kleidung per Hand in den Waschbecken der DB-Lounges.

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Seine Reisen führten ihn weit über Deutschlands Grenzen hinaus – etwa nach Transnistrien oder Istanbul, stets mit der Bahn. Unterwegs lernte er sogar seine Freundin in einer DB-Lounge kennen: eine zufällige Begegnung, die perfekt zu seinem nomadischen Leben passte.

Kürzlich fand Stolley eine Anstellung als Zugbegleiter bei TRI Train Rental. Sein Arbeitgeber übernimmt die Hälfte der Kosten für sein Bahn-Abo, was seinen mobilen Lebensstil noch nachhaltiger macht. Fahrgäste erkennen ihn oft aus Medienberichten – und er genießt die Gespräche, die daraus entstehen.

Trotz seines neuen Jobs hat sich sein Alltag kaum verändert: Er lebt weiterhin im ständigen Unterwegssein, mit Zügen als Zuhause und Arbeitsplatz. Fürs Erste bleibt sein Leben in jedem Sinne schnelllebig – beruflich wie privat.

Quelle