Kinderschützer fordern Stopp für Epstein-Merchandise auf Online-Plattformen
Hiltrud JockelKinderschützer fordern Stopp für Epstein-Merchandise auf Online-Plattformen
Eine französische Kinderschutzorganisation hat sich gegen den Online-Verkauf von Kleidung ausgesprochen, die mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Verbindung steht. Mouv'Enfants, geleitet von Gründer Arnaud Gallais, forderte dringende Maßnahmen, um solche Artikel von großen Shopping-Plattformen zu entfernen und zu verbieten.
Die Organisation entdeckte Sweatshirts mit den Initialen JEE (Jeffrey Edward Epstein), die auf Etsy, Vinted, AliExpress und eBay angeboten wurden. Gallais verurteilte die Verkäufe scharf und verglich sie mit der Profitierung von den Namen anderer berüchtigter Kindesmisshandler wie Michel Fourniret oder Marc Dutroux.
Mouv'Enfants betonte, Epstein dürfe niemals als kulturelles Vorbild oder Referenz behandelt werden. Stattdessen wiesen sie auf seinen Status als verurteilter Verbrecher hin, der für sexuelle Gewalt gegen Minderjährige verantwortlich ist. Die Gruppe warf digitalen Plattformen zudem vor, Straflosigkeit zu ermöglichen, indem sie den Handel mit solcher Ware dulden.
Als Reaktion erklärten Vinted und eBay, die gelisteten Sweatshirts zu entfernen. Vinted bekräftigte seine Richtlinien und betonte, dass Artikel, die sexuellen Missbrauch verherrlichen, auf der Plattform strikt verboten seien.
Die Kontroverse hat die Plattformen zum Handeln gezwungen: Vinted und eBay kündigten an, die betreffenden Artikel zu löschen. Mouv'Enfants fordert weiterhin ein vollständiges Verbot von Epstein-bezogener Ware und warnt, dass deren Verkauf das Risiko birgt, seine Verbrechen zu verharmlosen. Die Organisation unterstrich zudem, dass die kommerzielle Nutzung seines Bildes den Schutz von Minderjährigen untergräbt.






