Karlsruher Gemeinschaftsschule gewinnt Preis für vorbildliche Demokratiebildung
Vladimir DöhnKarlsruher Gemeinschaftsschule gewinnt Preis für vorbildliche Demokratiebildung
Die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule in Karlsruhe ist mit dem Themenpreis für Demokratiebildung im Rahmen des Deutschen Schulpreises 2024 ausgezeichnet worden. Die Schule erhielt 30.000 Euro für ihre herausragende Arbeit bei der Förderung des bürgerlichen Engagements unter Schülerinnen und Schülern. Mit rund 370 Schülerinnen und Schülern sowie 40 Lehrkräften zeichnet sich die Einrichtung durch ihr Engagement für Vielfalt, Inklusion und gelebte demokratische Werte aus.
Der Preis würdigt den praxisnahen Ansatz der Schule in der Demokratiebildung. Statt sich auf theoretischen Unterricht zu beschränken, beteiligen sich die Jugendlichen aktiv an Diskussionen über schulische und gesellschaftliche Themen. Sie wirken zudem in Initiativen mit, wie etwa Besuchen in Seniorenheimen, wo sie den Austausch mit älteren Generationen pflegen und zivilgesellschaftliche Verantwortung erproben.
Kultusministerin Theresa Schopper lobte das Vorbildliche der schulischen Bemühungen. Demokratie werde hier nicht nur gelehrt, sondern täglich im Schulalltag gelebt, betonte sie. Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle der Einrichtung bei der Prägung verantwortungsbewusster, engagierter junger Bürgerinnen und Bürger.
Die 30.000 Euro Preisgeld sollen die laufenden Projekte der Schule im Bereich Demokratiebildung unterstützen. Ihr Fokus auf praktische Teilhabe setzt Maßstäbe für ähnliche Initiativen in ganz Deutschland. Die Anerkennung lenkt zudem die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Vermittlung demokratischer Werte an Schulen.