"Höhle der Löwen": Maschmeyers Wutausbruch und zwei überraschende Deals
Vladimir DöhnMaschmeyers wütender Studio-Ausstieg - "Höhle der Löwen": Maschmeyers Wutausbruch und zwei überraschende Deals
Die jüngste Folge von Die Höhle der Löwen bot hitzige Verhandlungen und einen spektakulären Abgang. Carsten Maschmeyer verließ wütend das Studio, nachdem ihn ein Pitch für die Fleischsnacks Whacky an den Rand der Geduld gebracht hatte. Andere Gründer sicherten sich unterdessen Deals – darunter eine letzte Minute Investition in ein Vergleichstool für Krankenkassen.
Mehrere Start-ups präsentierten ihre Ideen, doch nur wenige gingen mit einer Finanzierung nach Hause. Von Kaffee-Sirup zum Sofortgenuss bis hin zu einer Fahrradhilfe für Kinder – die Bandbreite der vorgestellten Produkte und Dienstleistungen war groß.
Den Anfang machten Bruno Stein und Martin Emmrich mit Coby's, einem Instant-Kaffeesirup. Sie forderten 80.000 Euro für 20 Prozent ihres Unternehmens. Doch die Stimmung kippte, als die Investoren auf irreführende Angaben stießen. Maschmeyer und drei weitere "Löwen" stiegen umgehend aus dem Deal aus.
Es folgten Daniel Stadtmann, Dr. Peter Stiller und Gregor Schleicher mit Whacky, einer Marke für Rindfleisch-Snacks. Sie verlangten 200.000 Euro für nur 10 Prozent ihres Unternehmens. Die hohe Bewertung und die Reaktionen der Gründer führten zu Spannungen – bis Maschmeyer schließlich frustriert das Studio verließ.
Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst stellten anschließend KassenKompass vor, ein Online-Tool zum Vergleich gesetzlicher Krankenkassentarife. Sie baten um 300.000 Euro für 10 Prozent ihres Unternehmens. Maschmeyer, der von der Idee überzeugt war, handelte einen Deal über 20 Prozent aus – doppelt so viel wie ursprünglich angeboten.
Jan Hass und Steffen Gross präsentierten little Biker, eine Fahrradhilfe, die Kindern das Radfahrenlernen erleichtern soll. Sie forderten 150.000 Euro für 25 Prozent ihres Start-ups. Martin Schröter bot stattdessen 30 Prozent – ein Angebot, das die Gründer annahmen.
Abschließend stellten Laura Walter und Tatjana Peters Sheers vor, eine Rum-Marke, die als "der erste Rum für Frauen" beworben wird. Ihr Pitch blieb jedoch ohne Investitionszusage.
Zudem pitchten zwei Versicherungsmakler aus Hamburg, deren Start-up die Abwicklung von Krankenversicherungen vereinfachen soll. Obwohl ihre Idee auf Interesse stieß, kam kein Deal zustande.
Am Ende der Folge standen zwei abgeschlossene Investitionen: KassenKompass sicherte sich 300.000 Euro für 20 Prozent, little Biker erhielt 150.000 Euro für 30 Prozent. Maschmeyers plötzlicher Abgang während des Whacky-Pitchs gehörte zu den dramatischsten Momenten des Abends. Die übrigen Start-ups gingen leer aus, weckten aber teilweise das Interesse der Jury.






