14 March 2026, 00:21

Hoffmeister-Kraut lehnt Verbote für die Automobilindustrie strikt ab

Ein detailliertes Bild einer Maschine mit vielen Zahnrädern, das als erstes Patent für ein Auto gilt, auf weißem Papier mit begleitendem Text.

Hoffmeister-Kraut lehnt Verbote für die Automobilindustrie strikt ab

Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut positioniert sich gegen neue Verbote für die Automobilindustrie. Sie warnt, dass strengere Auflagen den Sektor schwächen und die wirtschaftliche Stellung des Landes gefährden könnten. Stattdessen fordert sie eine Politik, die Innovation und Investitionen fördert – ohne technologische Optionen einzuschränken.

In den vergangenen zwei Jahren hat Baden-Württemberg Pläne für ein rasches Aus des Verbrennungsmotors bis 2035 abgelehnt. Unter Ministerin Hoffmeister-Kraut und Ministerpräsident Winfried Kretschmann setzte sich das Land für flexible Lösungen wie E-Fuels und synthetische Kraftstoffe ein. Dieser Ansatz steht im Kontrast zum EU-Green Deal und der Bundesregierung, die auf striktere Fristen setzen.

Hoffmeister-Kraut betont, dass die Automobilbranche für Baden-Württemberg von zentraler Bedeutung ist – als wichtiger Arbeitgeber mit Zehntausenden Jobs und Stabilitätsfaktor für die Wirtschaft. Verbote würden ihrer Meinung nach Planungsunsicherheit für Unternehmen wie Porsche, Mercedes-Benz und Bosch schaffen. Stattdessen plädiert sie für eine Politik, die Wettbewerb und technologischen Fortschritt anregt.

Auf der IAA Mobility 2025 in München löste ihre Haltung Diskussionen aus. Erneut forderte sie technologieneutrale Regelungen, die verschiedene Lösungsansätze zulassen. Ihr Ziel ist es, Klimaschutz und Wirtschaftswachstum in Einklang zu bringen – ohne einen einzigen Weg vorzuschreiben.

Die Position der Ministerin spiegelt die Sorge um die wirtschaftlichen Folgen strenger Verbote wider. Baden-Württemberg wird weiterhin für flexible, innovationsorientierte Politiken eintreten. Der Ansatz des Landes zielt darauf ab, Arbeitsplätze zu sichern und gleichzeitig den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Mobilität zu unterstützen.

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