31 March 2026, 18:22

Historisches Treffen von Migranten aus Ostblockstaaten stärkt Gemeinschaft in Deutschland

Detailierte Karte von Berlin-Dahlem, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, begleitet von informativem Text über die Geschichte, Kultur und Attraktionen der Stadt.

Historisches Treffen von Migranten aus Ostblockstaaten stärkt Gemeinschaft in Deutschland

Historisches Treffen von Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockstaaten in Deutschland

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Anfang dieses Monats fand in Deutschland ein richtungsweisendes Treffen von Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockstaaten statt. Die Veranstaltung, die vom 6. bis 8. August stattfand, war das erste persönliche Zusammentreffen dieser Gemeinschaften im Rahmen einer neuen Initiative. Organisiert wurde das Treffen von der BUNT-Stiftung, die kulturelle Gruppen, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Unterstützungsnetzwerke aus dem gesamten Land zusammenbrachte.

Die Konferenz war Teil von p(ost) berlin, einem neuen Projekt der BUNT-Stiftung in Kooperation mit dem Bundesprogramm "Demokratie lebt!" Zu den Teilnehmenden zählten Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen wie Nash Berlin, das ukrainische Kulturschaffende vernetzt und mit dem Mriya-Verein zusammenarbeitet. Eine weitere zentrale Teilnehmerin war die Frauenpower – Ukrainische Frauen Integrationsvereinigung in Sachsen-Anhalt e. V., die sich auf die Unterstützung ukrainischer Frauen bei der Eingliederung in die deutsche Gesellschaft konzentriert.

Wladimir Weinberg, Geschäftsführer des Bundesverbandes russischsprachiger Eltern e. V., hielt einen Vortrag über die Stärkung des Gemeinschaftsgefüges. Auch der Kinder- und Jugendverband JunOst war vertreten und setzt sich für junge Menschen mit russischsprachigem Hintergrund ein. Die BUNT-Stiftung selbst bietet Sprach- und Kulturkurse an – insbesondere für Frauen, Kinder und Familien – sowie Schulungen für Unternehmen.

Die Deutsch-Kasachische Gesellschaft e. V., die seit 1997 aktiv ist, gehörte ebenfalls zu den Erfahrungsaustauschenden. Offizielle Zahlen zu Migrantinnen und Migranten aus Ostblockstaaten in Deutschland bleiben unklar, obwohl der Mikrozensus 2022 insgesamt 23,8 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund erfasste – darunter 11,6 Millionen Ausländerinnen und Ausländer sowie 12,2 Millionen (Spät-)Aussiedler oder deren Nachkommen. Deutschlands dichtes Netz von rund 750.000 eingetragenen Vereinen bietet rechtliche und finanzielle Unterstützung für solche Initiativen.

Das Treffen unterstrich die wachsende Zusammenarbeit zwischen postsowjetischen Migrantengemeinschaften in Deutschland. Mit Organisationen wie BUNT und "Demokratie lebt!" als treibende Kräfte neuer Projekte liegt der Fokus weiterhin auf Integration, kulturellem Austausch und gegenseitiger Unterstützung. Die Veranstaltung machte zudem die Bedeutung langjähriger Vereine bei der Förderung dieser Verbindungen deutlich.

Quelle