Hessen fördert Erinnerungsarbeit des Bundes der Vertriebenen mit 150.000 Euro
Vladimir DöhnHessen fördert Erinnerungsarbeit des Bundes der Vertriebenen mit 150.000 Euro
Das Land Hessen hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) einen Förderzuschuss in Höhe von 150.000 Euro bewilligt. Die Finanzspritze wurde im Haus des Heimat in Wiesbaden von Innenminister Roman Poseck bekannt gegeben. Das Geld soll die Arbeit der Organisation bei der Bewahrung der Geschichten von Flucht, Vertreibung und Neubeginn unterstützen.
Der Bund der Vertriebenen in Hessen vertritt deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler. Er organisiert Begegnungen, hält kulturelle Traditionen lebendig und fördert den Austausch unter seinen Mitgliedern. Ein Teil der Förderung fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die überregionale Projekte koordiniert und kleinere regionale Gruppen unterstützt.
Das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimat hat die finanzielle Unterstützung bereitgestellt. Minister Poseck bezeichnete die Förderung als Zeichen der Verantwortung, des Gedenkens und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Er betonte, dass ein würdevolles Gedenken mehr erfordere als Worte – es brauche konkrete finanzielle Mittel.
Die Arbeit des Verbandes stellt sicher, dass die Erfahrungen der Vertriebenen nicht in Vergessenheit geraten. Mit der Landesförderung sollen diese Bemühungen gestärkt und ihre langfristige Wirkung gesichert werden. Der 150.000-Euro-Zuschuss ermöglicht es dem Bund der Vertriebenen, seine Aktivitäten in ganz Hessen aufrechtzuerhalten. Durch die Finanzierung der Landesgeschäftsstelle und lokaler Initiativen wird die Kontinuität der Arbeit für künftige Generationen gewährleistet. Die Unterstützung der Landesregierung unterstreicht ihr Bekenntnis zur Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der sozialen Stabilität.






