Herthas Jungstar Eichhorn vor unsicherer Zukunft im letzten Heimspiel
Vladimir DöhnHerthas Jungstar Eichhorn vor unsicherer Zukunft im letzten Heimspiel
Hertha BSC steht vor einem schwierigen letzten Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am Sonntag. Die von Verletzungen geplagte Mannschaft wird auf junge Talente setzen, während sich die Transfergerüchte um den 16-jährigen Kennet Eichhorn verdichten. Trainer Stefan Leitl hat ihn trotz der wachsenden Spekulationen über seine Zukunft in die Startelf berufen.
Eichhorns Einsatz kommt zu einer schwierigen Phase für den Verein. Herthas Verletztenliste bleibt lang: Deyovaisio Zeefuik, Dawid Kownacki und Márton Dárdai fallen weiterhin aus. Die Mannschaft wird exakt 18 Feldspieler aufbieten, darunter Paul Seguin, der im Mittelfeld an der Seite des Jungstars beginnen wird.
Leitl hat eingeräumt, dass der Druck auf Eichhorn groß ist – die Transferdiskussionen belasten den jungen Spieler sichtbar. Um ihn bei der Sache zu halten, sucht der Trainer täglich das Gespräch mit ihm, bietet Unterstützung und hilft ihm, seine Gelassenheit und jugendliche Energie zu bewahren. Trotz der Ablenkungen zeigt sich Leitl überzeugt, dass Eichhorn sich durchsetzen wird – selbst wenn er den Verein irgendwann verlässt.
Das Interesse großer Klubs hat die Situation weiter zugespitzt. Wie berichtet wird, buhlen Premier-League-Riese Manchester City sowie der FC Bayern München und Borussia Dortmund um den 16-Jährigen. Angesichts der finanziellen Probleme Herthas erscheint ein Verkauf immer wahrscheinlicher, auch wenn Leitl betont, den Spieler lieber halten zu wollen.
Am Sonntag wird Eichhorn mit ungewisser Zukunft auf dem Platz stehen. Das Spiel gegen Fürth könnte eines seiner letzten für Hertha BSC sein, sollte ein Transfer zustande kommen. Bis dahin liegt der Fokus darauf, mit einer dezimierten, aber entschlossenen Truppe ein Ergebnis zu sichern.






