17 April 2026, 08:19

Heidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei

Eine Fußgängerbrücke mit Radfahrern, Geländern, Strommasten, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Heidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei

Heidelberg beginnt mit dem Bau der Gneisenaubrücke – einer wichtigen neuen Rad- und Fußgängerverbindung

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In Heidelberg hat der Bau der Gneisenaubrücke begonnen, einer bedeutenden neuen Rad- und Fußgängerbrücke, die die Stadt nachhaltig vernetzen soll. Die 128 Meter lange Konstruktion wird die Stadtteile Bahnstadt und Bergheim autofrei miteinander verbinden und täglich rund 11.000 Radfahrern eine direkte Route bieten. Das Land übernimmt 75 Prozent der Baukosten in Höhe von 19 Millionen Euro – ein Zeichen für die große Bedeutung des Projekts im Bereich der nachhaltigen Verkehrspolitik.

Die Brücke wird sechs Meter breit sein und separate Wege für Radfahrer und Fußgänger aufweisen. Sie bildet ein zentrales Element des Heidelberger Schnellradnetzes und verknüpft drei wichtige Radschnellverbindungen: die RS 2 (Heidelberg–Mannheim), die RS 16 (Heidelberg–Schwetzingen) sowie die RS 22 (Heidelberg–Wiesloch–Walldorf). Die Bauarbeiten laufen bereits, und bis 2027 soll die Verbindung über den Neckar hinaus bis zum Campusgelände Neuenheimer Feld verlängert werden.

Das Vorhaben wird finanziell stark gefördert: Baden-Württemberg steuert rund 13,75 Millionen Euro bei und sieht in der Brücke ein Leuchtturmprojekt für klimafreundliche Mobilität. Nach der Fertigstellung wird sie eine vollständig barrierefreie Querung ermöglichen und die Erreichbarkeit zwischen Wohngebieten und akademischen Vierteln deutlich verbessern.

Die Gneisenaubrücke wird als zentrale autofreie Verbindung für Pendler und Anwohner dienen. Ihre Inbetriebnahme wird den motorisierten Individualverkehr reduzieren und die Radinfrastruktur Heidelbergs weiter stärken. Die erhebliche Landesförderung unterstreicht die Rolle des Projekts bei der Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel.

Quelle