19 April 2026, 10:19

"Hast du gepupst?"-Tag: Warum Deutschland am 5. Februar über Furze lacht

Ein gerahmtes Deutschland-Karte mit der Aufschrift "So Steht der Krieg an der Ost-U" darübergelegt.

"Hast du gepupst?"-Tag: Warum Deutschland am 5. Februar über Furze lacht

Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Die 2006 ins Leben gerufene Aktion ermutigt die Menschen, Furzen als natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Zwar sind die genauen Ursprünge unklar, doch fällt das Datum mit einem ähnlichen, weniger bekannten Gedenktag in den USA zusammen.

Erfunden wurde der Tag von Bastian Melnyk, einem deutschen Illustrator und Karikaturisten. Warum er sich für den 5. Februar entschied, blieb jedoch stets sein Geheimnis – eine offizielle Begründung gibt es nicht. Zeitlich fällt der "Hast du gepupst?"-Tag mit dem Nationalen Furztag in den USA zusammen, dessen Herkunft ebenfalls nicht eindeutig dokumentiert ist.

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Sogar in der Folklore findet Flatulenz Erwähnung: Ein Mythos der Tatuyo, eines indigenen Volks in Kolumbien, besagt, dass Ton durch einen mächtigen Pups entstanden sein soll. Und während manche das Thema humorvoll angehen, haben professionelle "Pups-Künstler" wie der britische Entertainer Mr. Methane – mit bürgerlichem Namen Paul Oldfield – daraus eine Kunstform gemacht.

Das Ziel des "Hast du gepupst?"-Tages ist simpel: Etwas, das jeder kennt, zu normalisieren und darüber zu lachen. Statt als Tabuthema wird Furzen hier als natürliche, unvermeidbare Begleiterscheinung des Menschseins behandelt.

Bis heute wird der "Hast du gepupst?"-Tag jedes Jahr am 5. Februar in Deutschland begangen. Geblieben ist der lockere Charakter der Aktion – feste Bräuche gibt es nicht, außer der offenen Auseinandersetzung mit dem Thema. Warum der Gründer ausgerechnet dieses Datum wählte, bleibt zwar rätselhaft, doch der Tag erinnert auf humorvolle Weise an eine aller Menschheit gemeinsame Erfahrung.

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