01 May 2026, 22:23

Grüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Grüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Ein führender Abgeordneter der Grünen hat zu entschlossenerem Vorgehen gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland aufgerufen. Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, verurteilte den zunehmenden Hass und die Gewalt gegen jüdische Gemeinschaften. Sein Appell kommt zu einer Zeit, in der sich viele Jüdinnen und Juden seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober unsicherer fühlen.

Von Notz bezeichnete die Zunahme antisemitischer Vorfälle als inakzeptabel und abscheulich. Er betonte, dass es keine Rechtfertigung dafür gebe, jüdische Menschen anzugreifen – selbst nicht als Reaktion auf die Politik der israelischen Regierung. Seine Kritik richtete sich an jene, die politische Meinungsverschiedenheiten nutzen, um Hass zu schüren.

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Mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland betrachten das Land inzwischen als weniger sicher. Diese Entwicklung folgt der Eskalation der Spannungen nach dem Hamas-Angriff auf Israel. Der Abgeordnete bestand darauf, dass die deutsche Gesellschaft Antisemitismus mit aller Konsequenz und mit allen rechtlichen Mitteln bekämpfen müsse.

Von Notz machte deutlich, dass die Auseinandersetzung mit diesem Hass keine Option, sondern eine gemeinsame Verantwortung sei. Er forderte konsequente Anstrengungen, um jüdisches Leben zu schützen und die Sicherheit im gesamten Land zu gewährleisten.

Der Vorstoß der Grünen unterstreicht die wachsenden Sorgen innerhalb der jüdischen Gemeinschaften in Deutschland. Angesichts der weit verbreiteten Ängste gewinnt die Forderung nach schärferen rechtlichen und gesellschaftlichen Maßnahmen an Dringlichkeit. Von Notz’ Äußerungen betonen die Notwendigkeit anhaltender Bemühungen, um diesen besorgniserregenden Trend umzukehren.

Quelle