Betrugsplattform betrugsrecht.de: Falsche Hoffnung für Betrugsopfer mit neuer Abzocke
Hans-Herbert ReinhardtBetrugsplattform betrugsrecht.de: Falsche Hoffnung für Betrugsopfer mit neuer Abzocke
Betrugsplattform betrugsrecht.de: Angebliche Hilfe für Betrugsopfer entpuppt sich als weitere Masche
Die Website betrugsrecht.de wirbt damit, Opfern von Betrug zu helfen, verlorene Gelder zurückzuholen – etwa bei Krypto-Betrug, Anlagebetrug oder anderen Finanzverbrechen. Doch die Beweise deuten darauf hin, dass es sich bei dem Angebot selbst um eine Abzocke handeln könnte.
Die Seite verspricht kostenlose Fallprüfungen, die Rückverfolgung von Geldern und rechtliche Schritte zur Wiederbeschaffung gestohlener Beträge. Betroffene sollen demnach nur zahlen, wenn die Rückerstattung erfolgreich ist. Doch Ermittler stießen bereits auf erste Warnsignale.
Die Domain betrugsrecht.de wurde im Dezember 2025 verlängert, wobei die Eigentümerdaten verborgen bleiben. Die im Impressum angegebene Adresse beherbergt zwar mehrere Unternehmen – doch keines davon trägt den Namen betrugsrecht.de. Die Fotos des angeblichen Teams sind KI-generiert, und der vermeintliche Gründer, Dr. Thomas Weber, taucht in keinem offiziellen deutschen Anwaltsverzeichnis auf.
Betroffene berichten von einer gängigen Masche: Betrüger verlangen die Eröffnung eines neuen Krypto-Kontos bei Kraken, das mit mindestens 0,1 Bitcoin (etwa 6.000 Euro) aufgeladen werden muss, um eine gefälschte Rückbuchung vorzunehmen. Sobald die Einzahlung erfolgt ist, verschwinden die Kriminellen oder fordern weitere Gebühren – die Verluste der Opfer steigen.
Die Wiederbeschaffung gestohlener Kryptowährungen bleibt aufgrund rechtlicher und technischer Hürden schwierig. Behörden raten Opfern von Rückhol-Betrug, umgehend Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Zudem sollten sie jeden Kontakt zu den Betrügern abbrechen und alle Beweise für die Ermittlungen sichern.






