11 April 2026, 04:17

Goslar testet Tempo 30 in zwei Straßen für mehr Verkehrssicherheit

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild an der Seite einer Straße mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Goslar testet Tempo 30 in zwei Straßen für mehr Verkehrssicherheit

Goslar führt sechsmonatige Testphase für Tempo 30 in der Ohlhofbreite und Kurt-Schumacher-Allee ein

Ab dem 9. April gilt in Goslar für sechs Monate eine probeweise Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der Ohlhofbreite und der Kurt-Schumacher-Allee. Das Pilotprojekt soll die Verkehrssicherheit erhöhen und die Lebensqualität im Stadtteil Ohlhof verbessern. Sowohl Anwohner als auch lokale Verantwortliche unterstützen die Initiative nachdrücklich.

Der Versuch folgt auf eine Petition, die von 238 Bewohnern des Viertels unterzeichnet wurde und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung forderte. Sowohl der Ohlhof-Nachbarschaftsverein als auch der Stadtrat von Goslar stehen hinter dem Vorhaben. Während der Testphase wird es keine Geschwindigkeitskontrollen geben – Autofahrer werden jedoch aufgefordert, die reduzierte Höchstgeschwindigkeit freiwillig einzuhalten.

Nach den neuen Regeln gilt innerhalb der Zone die Vorfahrt "rechts vor links", sodass Fahrzeuge dem von rechts kommenden Verkehr Vorrang gewähren müssen. Die Stadt plant, die Wirksamkeit der Maßnahme durch regelmäßige Verkehrsuntersuchungen zu überprüfen. Sollte die durchschnittliche Geschwindigkeit auf ein V85-Niveau von 36 km/h sinken, könnte die Tempo-30-Zone dauerhaft eingeführt werden.

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Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, durch rücksichtsvolles Verhalten zu geringeren Geschwindigkeiten beizutragen und so eine sicherere Umgebung für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Das Projekt ist Teil umfassender Bemühungen, die Sicherheit und Lebensqualität im Viertel zu steigern.

Die sechsmonatige Erprobung wird zeigen, ob die niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzung dauerhaft beibehalten wird. Der Erfolg hängt dabei von der Mitwirkung aller ab – von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern gleichermaßen. Werden die angestrebten Geschwindigkeiten erreicht, könnte die Zone über die Testphase hinaus bestehen bleiben.

Quelle