26 March 2026, 02:24

Gefälschte Papiere an der Kehl-Europabrücke: Angolaner mit Bruders Ausweis gestoppt

Alter Pass mit einem Mannsbild, Text und einem Stempel, der darauf hindeutet, dass es sich um eine gefälschte ID handeln könnte.

Gefälschte Papiere an der Kehl-Europabrücke: Angolaner mit Bruders Ausweis gestoppt

33-Jähriger Angolaner mit gefälschten Papieren an der Kehl-Europabrücke gestoppt

Am Sonntagabend (8. Juni) wurde ein 33-jähriger Mann aus Angola von der Bundespolizei an der Grenzübergangsstelle Kehl-Europabrücke kontrolliert. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er einen portugiesischen Aufenthaltstitel bei sich trug, der nicht ihm gehörte. Der Vorfall reiht sich in eine zunehmende Zahl von Fällen mit gefälschten Dokumenten an deutschen Einreisestellen ein.

Der Mann reiste in einem Fernbus, als die Beamten seine Papiere prüften. Zunächst präsentierte er den portugiesischen Aufenthaltstitel, doch die Behörden hegtem Zweifel an dessen Echtheit. Eine anschließende Durchsuchung förderte eine gefälschte portugiesische Personalausweis in seinem Besitz zutage.

Weitergehende Ermittlungen ergaben, dass der Aufenthaltstitel tatsächlich seinem Bruder gehörte. Daraufhin wurde dem Mann die Einreise nach Deutschland verweigert, und er wurde nach Frankreich zurückgeschickt. Nun muss er sich wegen des Besitzes falscher amtlicher Dokumente, des Missbrauchs von Ausweispapieren und des Versuchs der unerlaubten Einreise verantworten.

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Dieser Fall ist Teil einer wachsenden Serie ähnlicher Vorfälle. Allein in den letzten zwölf Monaten wurden mindestens sieben Fälle von gefälschten Aufenthaltstiteln oder Identitätsmissbrauch registriert – unter anderem an den Grenzübergängen Kehl (14. März 2026) und Weil am Rhein sowie an den Flughäfen Köln/Bonn (18. März 2026), Karlsruhe/Baden-Baden (22. Februar und 23. März 2026) und Memmingen.

Der Versuch des Mannes, mit dem Aufenthaltstitel seines Bruders nach Deutschland einzureisen, scheiterte dank des Einschreitens der Polizei. Er wurde nach Frankreich zurückgewiesen und muss nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Behörden bleiben wachsam und gehen weiter gegen den Umgang mit falschen Dokumenten an den Grenzkontrollen vor.

Quelle