Cathy Hummels' WiesnBummel kostet München jetzt Lizenzgebühren – ein Zeichen der Zeit
Vladimir DöhnCathy Hummels' WiesnBummel kostet München jetzt Lizenzgebühren – ein Zeichen der Zeit
Cathy Hummels alljährlicher WiesnBummel auf dem Oktoberfest hat einmal mehr für Aufmerksamkeit gesorgt – nicht nur bei Fans, sondern auch bei der Stadt München selbst. Zum ersten Mal erhoben Behörden Gebühren für ihre Veranstaltung, ein Zeichen dafür, dass die Stadt die kommerzielle Nutzung des Festes durch Influencer strenger reglementiert.
In diesem Jahr zählte die illustre Runde Gäste wie den Rapper Kollegah, die Schauspielerinnen Jenny Elvers und Nina Bott sowie die TV-Persönlichkeiten Simone Ballack und Oliver Pocher. Doch hinter dem Glanz der Prominenz zieht München die Zügel enger: Lizenzen und Markenschutz werden künftig konsequenter durchgesetzt.
Der WiesnBummel hat sich längst zu einer festen Größe auf dem Oktoberfest entwickelt – eine Mischung aus Tradition und moderner Influencer-Kultur. Trotz kritischer Stimmen von Seiten der Festwächter bleibt Hummels' Event beliebt und bietet Marken eine hochkarätige Plattform für Werbung.
2023 führte München erstmals Gebühren für Hummels' Aktivitäten ein: 2.500 Euro für die Nutzung des Wiesn-Namens sowie weitere 1.000 Euro für ihren Stand am Rindermarkt. Insider berichten von Gesamtkosten im hohen fünfstelligen Bereich – ein Indiz für die kommerzielle Dimension der Veranstaltung.
Trotz der neuen Regelungen pflegt Hummels ein gutes Verhältnis zur Stadt. Selbst der ehemalige Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner gab sich in diesem Jahr die Ehre – ein Zeichen des gegenseitigen Respekts. Hummels lobte die Zusammenarbeit und deutete weitere Projekte an, während die Stadt andeutete, künftig auch andere Influencer in die Lizenzpflicht einzubinden.
Die Gebühren sind Teil einer größeren Strategie Münchens, die Marke Oktoberfest zu schützen. Während Influencer das Fest zunehmend vermarkten, setzt die Stadt auf transparente Partnerschaften – ein Balanceakt zwischen Tradition und modernem Marketing.
Die neuen Lizenzgebühren setzen ein Beispiel für Influencer auf dem Oktoberfest. Hummels' WiesnBummel wird weiter stattfinden, nun aber mit klaren finanziellen Rahmenbedingungen. Für die Stadt ist es ein Schritt, um die Kontrolle über die Marke zu wahren – ohne die kommerzielle Attraktivität des Festes zu schmälern.






