01 May 2026, 02:24

Bremen setzt auf Verkehrssicherheit: 315 Verstöße bei Zweirad-Kontrollen

Eine Gruppe von Menschen, die Fahrräder am Brandenburger Tor in Berlin vorbeifährt, einer hält ein gelbes Schild, mit Laternenmasten, Verkehrsampeln, Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Bremen setzt auf Verkehrssicherheit: 315 Verstöße bei Zweirad-Kontrollen

Bremer Polizei kontrolliert Zweiradverkehr im Rahmen der Aktion "Sicher.Mobil.Leben"

Bei einer großangelegten Kontrollaktion hat die Bremer Polizei im Rahmen der Kampagne "Sicher.Mobil.Leben" insgesamt 435 Fahrräder und Motorräder überprüft – dabei wurden fast 315 Verkehrsverstöße festgestellt. Wie die Behörden betonten, stand nicht die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, sondern die Verbesserung der Verkehrssicherheit im Vordergrund.

Im Rahmen der Aktion fielen bei Lärmmessungen zwei Motorräder mit illegal manipulierten Auspuffanlagen auf. Beide Fahrzeuge hatten aufgrund der Veränderungen keine gültige Betriebserlaubnis mehr. Bei Geschwindigkeitskontrollen auf der Auffahrt Hemelingen – wo Tempo 70 gilt – wurden zudem 35 Fahrer erwischt, die zu schnell unterwegs waren.

Besonders häufig registrierten die Beamten Rotlichtverstöße an mehreren neuralgischen Kreuzungen, darunter Tiefer/Altenwall, Osterdeich/Mozartstraße, Herdentorsteinweg in Richtung Breitenweg sowie Osterdeich/Verdener Straße. Auch Radfahrer mussten Bußgelder zahlen, weil sie auf Gehwegen fuhren, in die falsche Richtung unterwegs waren oder bei Rot über die Ampel fuhren.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Ahndung von Handynutzung während der Fahrt. Innensenator Dr. Högl unterstrich, dass es bei den Kontrollen vor allem um den Schutz des alltäglichen Verkehrs in Bremen gehe – und nicht um die Bestrafung der Verkehrsteilnehmer.

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Die Aktion zeigte, dass es weiterhin erhebliche Defizite bei der Verkehrsdisiplin von Rad- und Motorradfahrern gibt. Angesichts von 315 festgestellten Verstößen ist davon auszugehen, dass die Behörden gezielte Kontrollen in besonders gefährdeten Bereichen fortsetzen werden. Im Mittelpunkt bleibt dabei die Verringerung riskanten Verhaltens – und nicht die Einnahmen durch Bußgelder.

Quelle