Baden-Württemberg stärkt Partnerschaft mit Kanada in KI und Klimatechnologien
Sepp KraushaarBaden-Württemberg stärkt Partnerschaft mit Kanada in KI und Klimatechnologien
Eine hochrangige Wirtschaftsdelegation aus Baden-Württemberg hat kürzlich einen fünftägigen Besuch in Kanada abgeschlossen. Unter der Leitung von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erkundete die Gruppe Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen künstliche Intelligenz, drahtlose Mobilität und Klimatechnologien. Die Reise fiel zudem mit den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Montréal zusammen.
Die Delegation traf am 15. Oktober 2023 mit rund 50 Mitgliedern aus Schlüsselsektoren in Kanada ein. Erste Stationen waren in Ontario, wo sie das Vector Institute in Toronto besuchten – eine führende Einrichtung in der KI-Forschung – sowie den MaRS Discovery District, ein bedeutendes Innovationszentrum. In Waterloo standen unter anderem Besuche bei Enlighted by Siemens und Kanadas erstem klimaneutralen Gebäude auf dem Programm.
Im Anschluss lag der Fokus auf Montréal, wo Dr. Hoffmeister-Kraut gemeinsam mit Generalkonsulin Susanne Aschi-Glesius einen Empfang zum Tag der Deutschen Einheit ausrichtete. Politische Gespräche und Wirtschaftstermine prägten die Agenda, wobei beide Seiten das Potenzial in den Bereichen grüner Wasserstoff, digitale Vernetzung und Elektromobilität betonten.
Zu den zentralen Themen der Reise zählten KI-gestützte Mobilitätslösungen und Klimatechnologien. Unternehmen aus Baden-Württemberg sehen in Kanada einen strategischen Partner – insbesondere wegen des starken Forschungsnetzwerks und der gemeinsamen Nachhaltigkeitsziele. Beide Regionen haben ehrgeizige Klimavorgaben, weshalb die Zusammenarbeit im Bereich grüner Technologien Priorität genießt.
Der Besuch festigte die Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Kanada in den Bereichen Innovation und Nachhaltigkeit. Die Delegation kehrte mit Erkenntnissen über Kanadas Fortschritte in KI, drahtloser Mobilität und Klimalösungen zurück. Künftige Partnerschaften sollen auf diesen Gesprächen aufbauen, insbesondere in den Bereichen grüner Wasserstoff und digitale Infrastruktur.






