02 April 2026, 10:20

Baden-Württemberg führt Waffen- und Messerverbotszonen dauerhaft ein

Farbiges Deutschland-Karte nach dem Zweiten Weltkrieg mit Beschriftung von Städten und geografischen Merkmalen.

Baden-Württemberg führt Waffen- und Messerverbotszonen dauerhaft ein

Baden-Württemberg hat seine Waffen- und Messerverbotszonen nach einer erfolgreichen zweijährigen Testphase dauerhaft eingeführt. Das Kabinett des Landes beschloss die Verlängerung der bestehenden Verordnungen auf Vorschlag von Stellvertretendem Ministerpräsident Thomas Strobl. Mit dem Schritt soll die öffentliche Sicherheit in der gesamten Region gestärkt werden.

Die Verbotszonen waren erstmals im Oktober 2022 als Teil einer Probephase eingerichtet worden. Bis Anfang 2026 hatten 35 Kommunen – darunter Stuttgart, Mannheim und Heidelberg – die Beschränkungen übernommen. Auch Großstädte wie Heilbronn setzten die Regeln um, während bei Veranstaltungen wie dem Gerlinger Straßenfest zeitweise Waffen- und Messerverbote galten.

Nach Auswertung der Rückmeldungen verschiedener Organisationen und Gremien sahen die Behörden keinen Bedarf für Änderungen an den angepassten Regelungen. Innenminister Strobl setzte sich für die dauerhafte Verlängerung ein und begründete dies mit der nachgewiesenen Wirksamkeit der Zonen. Die Entscheidung steht im Einklang mit der langfristigen Sicherheitsstrategie des Landes.

Die dauerhaften Verbotszonen bleiben unverändert bestehen. Die Behörden sind überzeugt, dass die Maßnahme dazu beiträgt, öffentliche Räume nachhaltig sicherer zu gestalten. Die Verlängerung folgt auf eine Testphase, die in zentralen städtischen Gebieten auf breite Akzeptanz stieß.

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