Aldingen verabschiedet Pfarrer Dewitz nach 18 prägenden Jahren
Die Kirchengemeinde Aldingen hat sich nach 18 Jahren von Pfarrer Ulrich Dewitz verabschiedet. Die Abschiedsfeier füllte die Kirche bis auf den letzten Platz – ein Zeichen für die tiefgreifende Prägung, die er in der Gemeinde hinterlässt. Lokale Verantwortliche und Gemeindemitglieder dankten ihm für sein Engagement und seine visionäre Arbeit.
Dewitz kam als junger Pfarrer nach Aldingen und machte sich schnell mit seiner praktischen und unkomplizierten Art einen Namen. Unter seiner Leitung wurde das Kircheninnere renoviert, öffentliche Besichtigungen eingeführt und der Bau eines Gemeinschaftszentrums angestoßen. Sein Wirken beschränkte sich nicht auf seelsorgerische Aufgaben, sondern gestaltete auch die räumlichen und sozialen Strukturen der Gemeinde mit.
Bei der Verabschiedung betonte Bürgermeister Ralf Sulzmann weniger die Trauer als vielmehr die Dankbarkeit. Er lobte Dewitz für sein offenes Herz, sein aufmerksames Zuhören und seine ständige Präsenz unter den Menschen. Sulzmann zeigte sich überzeugt, dass der Pfarrer auch an seinem neuen Wirkungsort seine Fähigkeiten gewinnbringend einbringen werde.
Brigitte Hauser, Vorsitzende des Kirchenvorstands, bezeichnete Dewitz als "eine Bereicherung für den gesamten Bezirk". Sein Wirken habe den Glauben und den Zusammenhalt der Gemeinde gestärkt. Ina Wolfsberger, ein weiteres Vorstandsmitglied, pflichtete ihr bei und erinnerte an 18 Jahre einer von gemeinsamer Zielsetzung geprägten Zusammenarbeit.
Thorsten Kramer, Pfarrer aus dem benachbarten Trossingen, hob Dewitz' gelebten christlichen Glauben hervor. Besonders schätze er, wie Dewitz seine Überzeugungen über die Kirchmauern hinaus in den Alltag der Menschen trug. Dewitz selbst wünschte der Gemeinde, bescheiden, aber selbstbewusst zu bleiben, und ermutigte dazu, Christus im offenen Geist der Kirche zu begegnen.
Die Feier markierte das Ende von Dewitz' langjähriger Amtszeit in Aldingen – zurück bleibt eine Gemeinde, die er maßgeblich zusammengeführt hat. Seine Initiativen, von den Renovierungen bis zu den Gemeinschaftsprojekten, werden die Kirchengemeinde weiterhin prägen. Gleichzeitig steht der Abschied auch für einen Neuanfang – sowohl für Dewitz als auch für die Menschen, die er fast zwei Jahrzehnte lang begleitet hat.