13 March 2026, 14:20

59-Jähriger steht wegen Brandstiftungsserie vor Gericht – Schaden: 65.000 Euro

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines brennenden Hauses, mit Feuerwehrleuten auf einer Leiter, die Wasser auf das Dach sprühen, und einer Antenne auf der rechten Seite.

59-Jähriger steht wegen Brandstiftungsserie vor Gericht – Schaden: 65.000 Euro

Ein 59-jähriger Deutscher muss sich seit dieser Woche wegen einer Serie von Brandstiftungen zwischen Juli 2024 und Februar 2025 vor Gericht verantworten. Ihm werden Brandstiftung, Sachbeschädigung sowie versuchte Sachbeschädigung vorgeworfen, nachdem er mutmaßlich mehrere Brände in der Region gelegt haben soll. Die Taten hinterließen eine Spur der Verwüstung – die Behörden beziffern den Gesamt-Schaden auf rund 65.000 Euro.

Der Angeklagte soll innerhalb von sieben Monaten an mehreren Tagen Feuer gelegt haben. Den Ermittlungen zufolge entzündete er einen Baum und einen Strauch in der Nähe einer Pferdekoppel, ein Spielhäuschen für Kinder sowie mehrere gelbe Wertstofftonnen.

Zudem wird ihm vorgeworfen, vorsätzlich ein Wohnmobil und vier weitere Einheiten beschädigt zu haben. Bei einem weiteren Vorfall soll er versucht haben, ein weiteres Wohnmobil in Brand zu setzen; über mögliche zusätzliche Sachschäden liegen jedoch keine weiteren Angaben vor.

Der finanzielle Gesamtschaden durch die Brände wird auf etwa 65.000 Euro geschätzt, wobei Gebäude und anderes Eigentum zerstört wurden.

Im Verlauf des Prozesses wird die Beweislage gegen den Beschuldigten geprüft. Bei einer Verurteilung drohen ihm Strafen wegen Brandstiftung, Zerstörung von Eigentum und versuchter Brandstiftung. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen die vorsätzliche Legung der Feuer sowie das Ausmaß der angerichteten Schäden.