23 March 2026, 10:27

12.000 Menschen protestieren in Karlsruhe gegen Reichsbürger-Aufmarsch

Eine große Gruppe von Menschen, die eine von Bäumen gesäumte Straße mit Laternenpfählen entlanggeht und Kameras hält, während sie an einer Protestdemo in Berlin teilnimmt, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

12.000 Menschen protestieren in Karlsruhe gegen Reichsbürger-Aufmarsch

Rund 12.000 Menschen versammelten sich am Samstag, dem 26. Juli 2025, in Karlsruhe zu Gegenprotesten gegen einen Aufmarsch der Reichsbürger. Die Kundgebungen richteten sich gegen rechtsextreme Gruppen und sollten verhindern, dass die Veranstaltung der Reichsbürger wie geplant stattfinden konnte. Die Polizei war mit einem starken Aufgebot vor Ort, um während der Versammlungen für Ordnung zu sorgen.

Der Tag begann mit neun angemeldeten Gegenkundgebungen, an denen jeweils etwa 300 Personen teilnahmen. Diese Gruppen positionierten sich auf dem Schlossplatz sowie entlang der geplanten Route des Reichsbürger-Aufmarsches. Ihre Parolen standen unter Motto wie "Gegen Rechts" und zielten darauf ab, die Demonstration der Reichsbürger zu blockieren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Absperrungen wurden errichtet, um die gegnerischen Lager voneinander zu trennen. Die Behörden griffen mehrfach ein, als die Lautstärke die zulässigen Grenzen überschritt. Trotz der angespannten Stimmung kam es zu keinen größeren Zwischenfällen, und die Teilnehmenden übten ihr Versammlungsrecht friedlich aus.

Unterdessen versammelten sich etwa 350 Reichsbürger auf dem Schlossplatz unter dem Motto "Das sechste große Treffen der Bundesländer, Heimat und Weltfrieden". Ihr Marsch begann schließlich um 16:15 Uhr, wobei die Route aufgrund schlechten Wetters und eines verspäteten Starts verkürzt werden musste. Bis 18:00 Uhr waren beide Kundgebungen auf dem Schlossplatz beendet, nachdem die Veranstalter sie für beendet erklärt hatten.

Hunderte Polizistinnen und Polizisten überwachten die Lage den ganzen Tag über. Ihr Einsatz sorgte dafür, dass alle Veranstaltungen unter Kontrolle blieben.

Die Demonstrationen in Karlsruhe endeten ohne schwere Vorfälle. Rund 12.000 Gegenprotestierende konnten ihre Ablehnung erfolgreich zum Ausdruck bringen, während der Aufmarsch der Reichsbürger durch Wetter und Zeitverzögerungen eingeschränkt wurde. Die polizeiliche Präsenz trug maßgeblich dazu bei, die öffentliche Sicherheit während der Versammlungen zu gewährleisten.

Quelle