Zoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Sturmfeuerzeuge aus China
Ein bayerisches Handelsunternehmen hat eine Lieferung gefälschter Sturmfeuerzeuge verloren, nachdem Zollbeamte eingriffen. Die Ware im Wert von etwa 1.700 Euro wurde am Zollamt Konstanz-Autobahn beschlagnahmt. Die Behörden bestätigten, dass die Artikel gegen Markenrecht verstoßen.
Die Sendung, die aus China stammte, enthielt Sturmfeuerzeuge, die originalen Zippo-Produkten zum Verwechseln ähnlich sahen. Zollbeamte wurden auf die Ware aufmerksam, weil sie der geschützten Marke glichen. Nach Rücksprache mit dem Markeninhaber bestätigten die Beamten, dass es sich um Fälschungen handelte.
Die Ware wurde umgehend beschlagnahmt und später vernichtet. Das Zentrale Büro Gewerblicher Rechtsschutz beim deutschen Zoll, das bundesweit Informationen koordiniert, war in den Fall eingebunden. Diese Behörde unterstützt auch Rechteinhaber bei der Beantragung von Grenzbeschlagnahmen.
Dem Markeninhaber steht nun die Möglichkeit offen, zivilrechtlich gegen den Importeur vorzugehen. Für Medienanfragen ist Sonja Müller vom Hauptzollamt Singen die zuständige Ansprechpartnerin. Weitere Informationen sind auf der offiziellen Zoll-Website unter www.zoll.de abrufbar.
Der Fall zeigt, wie Zollbehörden mit Markeninhabern zusammenarbeiten, um gefälschte Waren vom Markt fernzuhalten. Gleichzeitig unterstreicht er die Rolle spezialisierter Stellen bei der Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte. Daten zu ähnlichen Beschlagnahmungen in Deutschland für das Jahr 2023 lagen nicht vor, während der österreichische Zoll bereits Zahlen für 2025 gemeldet hat.






