Woidke begrüßt Finanzreform: Kommunen sollen entlastet werden
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat eine neue Bund-Länder-Finanzvereinbarung begrüßt. Er bezeichnete sie als einen wichtigen Schritt, um die Belastung der Kommunen zu verringern. Das Abkommen zielt zudem darauf ab, die steigenden Sozialkosten in den Griff zu bekommen.
Woidke betonte die Notwendigkeit bezahlbarer Energie, um Arbeitsplätze und Industrie in Deutschland zu stärken. Die aktuelle Energiepolitik versage, argumentierte er, während die Preise weiterhin zu hoch seien. Er fügte hinzu, dass erneuerbarer Strom dort genutzt werden müsse, wo er erzeugt wird.
Laut der Vereinbarung gelten künftig die Kosten nach dem Prinzip „Wer bestellt, zahlt“. Das bedeutet, dass Bund, Länder und Kommunen jeweils ihre eigenen Aufgaben finanzieren müssen. Die Reform soll den Ländern und lokalen Behörden mehr Planungssicherheit bieten und gleichzeitig die Ausgaben begrenzen.
Die Finanzreformen sollen die Lasten für die Kommunen verringern und die Kosten für Länder und lokale Behörden deckeln. Die Änderungen werden voraussichtlich eine klarere Finanzplanung für die Zukunft ermöglichen.
