WM-Fieber lockt Fans in Trikot-Fallen: So schützt ihr euch vor Betrug
Sepp KraushaarWM-Fieber lockt Fans in Trikot-Fallen: So schützt ihr euch vor Betrug
Vor dem WM-Start stürmen Fußballfans die Trikot-Shops – doch die Gefahr von Online-Betrug wächst
Die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft treibt Fans in Scharen zum Kauf neuer Trikots. Doch mit der steigenden Nachfrage wächst auch das Risiko, auf betrügerische Online-Shops hereinzufallen. Verbraucherschützer warnen nun vor gefälschten Läden und unseriösen Händlern.
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen weist besonders auf die Gefahren hin, die beim Kauf bei Händlern außerhalb der EU drohen. Viele dieser Anbieter werben mit Trikots zu Preisen, die kaum zu glauben sind. Plattformen wie Fatooball.com oder Kickberlin.com locken Kunden mit drastischen Rabatten – doch oft erweisen sich die Produkte als Fälschungen oder minderwertige Ware.
Selbst wenn Händler ihre Trikots als Originalware anpreisen, erhalten Käufer häufig billige Imitate. Diese Plagiate können gesundheitsschädliche Chemikalien enthalten oder EU-Sicherheitsstandards nicht erfüllen. Noch problematischer wird es, wenn Kunden versuchen, Garantieansprüche geltend zu machen oder Rückerstattungen zu verlangen: Bei Händlern außerhalb der EU gestalten sich Reklamationen oft aussichtslos.
Um Verbrauchern zu helfen, Betrug zu vermeiden, bietet das deutsche Netzwerk der Verbraucherzentralen das Tool „Fake-Shop-Finder“ an. Mit diesem Online-Check lässt sich vor dem Kauf prüfen, ob ein Shop seriös ist. Ohne solche Vorsichtsmaßnahmen riskieren Käufer nicht nur den Verlust ihres Geldes, sondern müssen unter Umständen auch mit unerwarteten Zollgebühren rechnen.
Fans, die sich ein WM-Trikot zulegen möchten, sollten besonders wachsam sein. Betrügerische Shops und Händler außerhalb der EU lassen Kunden oft im Stich, wenn Probleme auftreten. Mit Hilfsmitteln wie dem Fake-Shop-Finder lässt sich das Risiko, Opfer von Betrug zu werden, deutlich verringern.






