29 June 2026, 12:35

WM 2026: Deutschlands klare Schwächen trotz Nagelsmanns Hoffnung auf Besserung

Keine Ausreden dieses Mal

WM 2026: Deutschlands klare Schwächen trotz Nagelsmanns Hoffnung auf Besserung

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat für die WM 2026 ein klares Ziel vorgegeben: ein Turnier, das sich ausschließlich auf den Sport konzentriert. Die politische Zurückhaltung des Teams in diesem Jahr hat die gesamte Aufmerksamkeit auf die Leistungen auf dem Platz gelenkt. Die ersten Spiele zeigten bereits sowohl Stärken als auch hartnäckige Schwächen auf.

Deutschland startete mit einem Sieg gegen Curaçao in das Turnier. Doch die Auftritte in der Gruppenphase weckten Bedenken, da die Mannschaft sich gegen die Elfenbeinküste und Ecuador schwer tat.

Bundestrainer Julian Nagelsmann räumte vor dem Spiel gegen Paraguay die Defizite seiner Mannschaft in der Physis und in Zweikämpfen ein. Auch Rudi Völler äußerte Sorgen über die bevorstehende Herausforderung und betonte die anhaltenden Probleme des Teams.

Besonders die Abwehr bleibt eine große Baustelle – selbst mit Spielern wie Manuel Neuer und Joshua Kimmich in der Startelf. Im Angriff fehlt es an Variabilität, da zu viele Akteure ähnliche Fähigkeiten mitbringen und das Spiel damit leicht ausrechenbar machen. Historisch gesehen war Deutschland gegen favorisierte Gegner oft stark, scheiterte aber häufig an taktisch klugen Mannschaften.

Trotz dieser Schwierigkeiten stechen Deniz Undav und Jamal Musiala als Leistungsträger der Nationalelf hervor. DFB und Öffentlichkeit mögen diese Probleme in vergangenen Turnieren wie 2018 und 2022 übersehen haben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Doch der Fokus auf den reinen Sport macht die Defizite auf dem Platz nun umso deutlicher. Die Lücken in der Defensive und die begrenzten offensiven Optionen könnten den WM-Verlauf prägen. Selbst starke Einzelleistungen dürften die tiefer liegenden Herausforderungen kaum überspielen können.

Quelle